Sportlich erfolgreich, menschlich umstritten: Albert Riera soll die Eintracht aus der Krise führen – und polarisiert schon vor dem ersten Spiel.
Mit Albert Riera wagt Eintracht Frankfurt einen bewussten Bruch mit der jüngeren Vergangenheit – und entscheidet sich für einen Trainer, der polarisiert. Nach der Trennung von Dino Toppmöller, der als eher reserviert galt und die Mannschaft zuletzt weder taktisch noch emotional erreichte, setzen die Verantwortlichen nun auf maximale Präsenz an der Seitenlinie.
Riera soll die sportliche Krise beenden – eine Krise, die vor allem defensiv geprägt ist: In den ersten sechs der sieben Pflichtspiele des neuen Kalenderjahres kassierte die Eintracht jeweils drei Gegentore. Eine Herkulesaufgabe also für den neuen Übungsleiter.