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Alles neu macht der Januar? Nicht beim VfB! In der abgelaufenen Winter-Transferperiode hat sich Stuttgart auf dem Transfermarkt zurückgehalten. Mit Stürmer Jeremy Arévalo (20/für sieben Millionen Euro von Racing Santander) hat der VfB nur einen Neuzugang geholt, der bereits Anfang Januar in Stuttgart aufgeschlagen ist.
Auch auf der Abgangsseite passierte nicht viel. Jamie Leweling (24/40 Mio. aus Bournemouth) und Ramon Hendriks (24/15 Mio. aus Nottingham) wurden trotz Anfragen aus der Premier League gehalten, kein Leistungsträger wurde verkauft. Ganz zur Freude von Stuttgarts Trainer …
Sebastian Hoeneß (43) auf BILD-Nachfrage: „Wir haben viele Spieler, die gesund sind. Wenn das so bleibt, sind wir in der personellen Verfassung, um drei Wettbewerbe zu spielen. Wir sind jetzt so aufgestellt, wie es für die nächsten Monate sein soll.“ In Pokal, Bundesliga und Europa League ist der VfB noch dabei – und hat große Ziele!
Der große Vorteil des VfB: Mit Nübel, Chabot, Stiller und dem Sturmduo Undav/Demirovic hat Hoeneß eine stabile Achse. Drumherum steht ein Kader, der sich in großen Teilen schon lange eingespielt hat. Für die punktuellen Neuzugänge macht es das auch leichter, sich in Stuttgart zurechtzufinden. Hinzu kommt, dass die Form aktuell passt. Seit Jahreswechsel hat der VfB fünf von sieben Pflichtspielen gewonnen und nur eines verloren (0:2 in Rom). Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46) muss deshalb kaum am Kader basteln.
VfB trennt sich von Quartett
Im Winter konnte er sich so auch darauf konzentrieren, den Kader zu verkleinern und so die Kosten zu drücken. Yannik Keitel (25/FCA), Jovan Milosevic (20/Werder) und Leo Stergiou (23/Heidenheim) wurden verliehen. Publikumsliebling Silas (27) wurde nach sechseinhalb Jahren in Stuttgart für eine Mini-Ablöse nach Mainz abgegeben.