Auch Henriksen aus dem Rennen 

Werder Bremen: Demichelis als neue Trainer-Option – Svensson sagt ab

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Dieser Artikel erschien erstmals um 13:15 Uhr und wurde mit neuen Informationen ergänzt.

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Horst Steffen hat der SV Werder Bremen offenbar eine Absage kassiert. Und auch der zweite gehandelte dänische Trainer ist aus dem Rennen. Laut „Bild“ und „Deichstube“ war Bo Svensson die Wunschlösung der sportlichen Leitung um Geschäftsführer Clemens Fritz. Nach Gesprächen am Montag habe der frühere Mainz- und Union-Coach den Grün-Weißen jedoch mitgeteilt, nicht zur Verfügung zu stehen. Neu gehandelt wird dagegen der frühere langjährige Bayern-Profi Martín Demichelis.

Hintergrund bei Svensson: Dem 46-Jährigen fehle mit Blick auf die Kaderqualität und die Gesamtsituation die Überzeugung. Er ist seit Dezember 2024, als er in Berlin gehen musste, ohne Klub. Lukrative Offerten nebst der aus Bremen seien nicht für seine Absage ausschlaggebend gewesen.

Gehandelt worden war auch Svenssons Landsmann Bo Henriksen, der ebenfalls Mainz 05 trainierte, seinerseits bis Dezember. Dort ist der 50-Jährige jedoch mit Vertrag bis 2027 freigestellt, mit dem FSV müsste also erst über eine Vertragsauflösung verhandelt und womöglich eine Ablöse gezahlt werden. Gespräche mit den Rheinhessen habe es noch gar nicht gegeben, auch wenn Henriksen Mainz um Freigabe gebeten habe. Laut der „Deichstube“ würde Sportchef Christian Heidel den Coach nur ungern zu einem Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt ziehen lassen.

Später brachte die „Deichstube“ den Argentinier Demichelis ins Spiel. Der 45-Jährige gehöre bei Werder zu den Optionen, über die etwas länger als nur flüchtig nachgedacht werde, heißt es. Derzeit sei die Personalie aber noch nicht sehr konkret. Demichelis kennt die Bundesliga sehr gut von seinen siebeneinhalb Jahren bei den Bayern. Zudem sammelte er erste Trainererfahrungen bei den Münchnern als Coach der U19 und der Zweitvertretung. Danach betreute er in seiner Heimat Top-Klub River Plate, mit dem er unter anderem Meister wurde, und stand zuletzt in Mexiko beim CF Monterrey an der Seitenlinie. Seit Mai 2025 ist er ohne Engagement.

Werder Bremens Trainersuche: Kommt ein Feuerwehrmann?

Die „Bild“ spekuliert derweil über die Anstellung eines Feuerwehrmannes und nennt die beiden Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking und Daniel Thioune als Kandidaten. Sie mussten in dieser Saison in der 2. Bundesliga in Bochum und Düsseldorf schon jeweils ihren Hut nehmen. Thioune sei aber keine favorisierte Option. Eine interne Lösung, dazu zähle auch Klublegende Thomas Schaaf, für den Trainerposten wie U19-Coach Cédric Makiadi sei ausgeschlossen. Am Samstag (15:30 Uhr) gegen den SC Freiburg würden, Stand jetzt, Steffens Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft betreuen.


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