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Die Niederschlagsvorschau für die kommenden Tage (1 Min)
Stand: 03.02.2026 15:14 Uhr
In Niedersachsen sind heute und morgen Schneeverwehungen, Neuschnee und gefrierender Regen angekündigt. Besonders im Südwesten kann es dann laut Wetterdienst wieder glatt auf Wegen und Straßen werden.
Bereits jetzt behindern Schneewehen vielerorts den Verkehr. Besonders betroffen waren den Behörden zufolge die B3 im Landkreis Hildesheim und die B65 in der Region Hannover und im Landkreis Peine. Auf der Bahnstrecke Braunschweig-Goslar/Bad Harzburg fahren die Züge der Erixx-Linie RB42/43 nur noch im Zwei-Stunden-Takt, wie der private Bahnanbieter mitteilte. Grund seien auch dort Schneeverwehungen sowie eine einseitige Streckensperrung.
Neuschnee erwartet: Von Südwesten her bis zur Küste
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Niedersachsen Warnungen vor Frost, Schnee und Glätte herausgegeben. Ab dem Abend könnte demnach von Südwesten her leichter Schneefall aufziehen, der bis Mittwochmorgen die Küste und Elbe erreicht. Bis zu drei Zentimeter Neuschnee seien möglich, so die Meteorologen. Vor allem im Süden und Westen Niedersachsens gehe im Verlauf des Mittwochs der Schnee in gefrierenden Regen über – dann bestehe die Gefahr von Glatteis.
Glatteis: Regen gefriert auf noch kalten Böden
Am Mittwoch rechnen Wetterexperten besonders durch die plötzlich steigenden Temperaturen mit Problemen. Vor allem westlich der Weser sollen sie im Plus-Bereich liegen. „Im Südwesten liegen die Höchstwerte bei 6 Grad, im Raum Göttingen und Osnabrücker Land bei 4 Grad“, sagte DWD-Meteorologe Leonard Benedikt dem NDR Niedersachsen. „Das bedeutet allem Anschein nach Niederschläge, die in Regen übergehen.“ Wenn der Regen auf gefrorene Böden treffe, führe das zu spiegelglatten Straßen.

Der Ausstand im öffentlichen Dienst in Niedersachsen kann Folgen für den Winterdienst haben. NDR User haben dazu eine klare Meinung.
Grund für Wetter ist „Gerangel“ zwischen Warm- und Kaltluft
Leider wiederhole sich diese Wetterlage derzeit immer wieder in ähnlichen Bereichen Niedersachsens, so der Meteorologe. Grund dafür sei „ein bisschen Gerangel zwischen den Luftmassen“, deren Grenze über Niedersachsen liegt – östliche Winde bringen die eiskalten Temperaturen, während sich Warmluft über die Kaltluft schiebt. Dies führe dann zu Niederschlägen in fester und später flüssiger Form.
Warnung vor „überfrierender Glätte“
In der Nacht zu Donnerstag kann es nach Angaben des Wetterexperten wieder überall frieren. „Wenn es tagsüber auftaut, ist also mit überfrierender Glätte zu rechnen“, so Benedikt. Richtung Wochenende zeichnen sich dann aber dem Wetterexperten zufolge Werte über dem Gefrierpunkt ab.
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Das Wetter für Niedersachsen (2 Min)

Die Animation des Wetterkompetenzzentrums der ARD zeigt die Temperatur-Vorhersage ab Dienstagmittag.

Regen? Schnee? Sonne? Sturm? Hier finden Sie das aktuelle Wetter und die Vorhersage für ganz Norddeutschland.

Niedrige Wasserstände behindern den Fährverkehr von und zu den ostfriesischen Inseln. Auch auf der Elbe gibt es Probleme.

Der Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen in Niedersachsen. Bislang sind aber nur wenige schwere Unfälle passiert.

Es bleibt weiterhin kalt in Norddeutschland. Der Deutsche Wetterdienst rechnet von Westen her mit Neuschnee und gefrierendem Regen.

Die Stadt streue weiterhin auf Hauptverkehrsstraßen. Eine bereits bestellte Lieferung an Streusalz verzögere sich.

Die Stadt räumt bereits seit dem Wochenende den Schnee aus der Innenstadt. Doch das reicht noch nicht.