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Dieser Angreifer ist für Hannover 96 mit seiner Rückrunden-Form eigentlich unersetzlich. Beim 2:1 in Magdeburg musste Daisuke Yokota (25) mit Rückenproblemen zur Halbzeit raus. Zuvor hatte er zum zweiten Mal in Serie das wichtige 1:0 erzielt, wie bereits eine Woche zuvor gegen Düsseldorf (2:1). Zu Beginn der Vorbereitung auf die Sonntagsbegegnung gegen Kiel (13.30 Uhr/Sky) fehlte der Japaner auf dem Trainingsplatz. Wie groß sind die Personal-Sorgen gegen den Bundesliga-Absteiger?

„Es kann sein, dass er am Mittwoch wieder ins Training einsteigen kann“, verrät Cheftrainer Christian Titz (54) und fügt hinzu: „Die Hoffnung ist groß, dass er gegen Kiel spielen kann.“ So gut sieht es allerdings nicht bei Stürmer Benedikt Pichler (28/muskuläre Probleme) aus. Der Österreicher wird gegen seinen Ex-Klub definitiv ausfallen. Wie lange er pausieren muss, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

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Insgesamt sieht Titz die Roten nach dem Mega-Umbruch im vergangenen Sommer auf einem guten Weg. „Ich habe ja mal gesagt, dass wir nach der Winterpause stabiler werden, weil du dann wieder ein Ticken länger zusammen bist“, erklärt er und ergänzt: „Man merkt, dass wir da besser zusammengewachsen sind, dass da Dinge auch nachvollziehbarer werden.“

Drei Punkte trennen die Niedersachsen derzeit von Darmstadt und Relegationsrang 3. Allerdings ist in diesem Jahr eine alte Stärke bislang verloren gegangen. Nach acht Standardtoren in der ersten Saisonhälfte (hier waren nur drei Mannschaften besser) gab es in diesem Jahr noch gar keinen Treffer nach einem ruhenden Ball. Für Titz ist das aber kein Problem: „Wir trainieren Standards trotz der Winterkälte. Ich finde, man sollte da immer ein Gleichgewicht finden. Man muss aber auch sehen, dass wir zuletzt viele Tore aus dem Spiel heraus erzielt und diese Stärken auf den Platz bekommen haben. Also, ich bin da gar nicht unzufrieden.“