
Sydney Sweeneys Aktion rund um das Hollywood-Logo schlägt hohe Wellen.Bild: Invision / Jae C. Hong
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Gerade erst distanzierte sich Sydney Sweeney von der Maga-Bewegung, nun geht es auch schon wieder um ein anderes Thema. Im Zentrum steht ein Werbevideo, das an mehreren Punkten Angriffsfläche bietet.
03.02.2026, 12:2003.02.2026, 12:20

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Ein Video von Sydney Sweeney ging in den vergangenen Tagen viral. Der Clip, der auf Sweeneys Instagram-Kanal veröffentlicht wurde, sollte ihre neue Lingerie-Marke bewerben. Es zeigt die Schauspielerin und ein Team, wie sie nachts mit Taschen und Kameraequipment zum Hollywood-Zeichen laufen.
In der finalen Einstellung scheint der komplette Schriftzug mit einer langen Kette aus BHs bedeckt zu sein, während Sydney Sweeney jubelnd davor posiert. Doch was wie eine spektakuläre Guerilla-Aktion wirkte, ist offenbar nicht ganz das, wonach es aussieht.
Sydney Sweeney drehte wohl ohne Erlaubnis
Jeff Zarrinnam, Chef des Hollywood Sign Trust, erklärte nun, dass Teile des viralen Videos digital nachbearbeitet wurden. Gegenüber der BBC sagte er, man sei überzeugt, dass CGI zum Einsatz kam.
Es sei unmöglich, den Schriftzug in so kurzer Zeit vollständig zu verhängen. Allein das Besteigen der rund 15 Meter hohen Buchstaben sei ein aufwendiger und zeitintensiver Vorgang.
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Laut Zarrinnam erfolgten die Aufnahmen ohne Genehmigung des Hollywood Sign Trust. Zwar habe das Team Drehgenehmigungen für Bereiche der Stadt Los Angeles und den Griffith Park besessen, nicht jedoch für den abgesperrten Bereich rund um das Wahrzeichen.
Auch die Hollywood Chamber of Commerce, die die Bildrechte am Schriftzug hält, bestätigte, keine Lizenz erteilt zu haben.
Besonders deutlich widerspricht Zarrinnam der Darstellung, Sydney Sweeney habe den Buchstaben H erklommen. „Ich kenne das Zeichen in- und auswendig“, behauptet er. Tatsächlich sei es das L gewesen. Ein Versuch, den Buchstaben H zu besteigen, hätte laut Zarrinnam lebensgefährlich enden können.
Der Umstand, dass während der Dreharbeiten keine Polizei erschien, löste Spekulationen aus. Das Los Angeles Police Department erklärte auf Anfrage, es sei kein Bericht eingegangen und keine Straftat festgestellt worden.
Zarrinnam widerspricht dem jedoch teilweise. Die Bewegungssensoren seien ausgelöst worden, Personen aus der Nachbarschaft hätten Alarm geschlagen. Eine „Fehlkommunikation“ habe jedoch dazu geführt, dass ein Einsatz abgebrochen wurde.
Konsequenzen für Sydney Sweeney?
Ob rechtliche Schritte folgen, ließ Zarrinnam offen. Er sei verärgert, ebenso wie viele Anwohner:innen, und wolle verhindern, dass andere glauben, man könne sich ungestraft Zugang verschaffen. Künftig könnte die Sicherheit rund um das Hollywood Sign weiter verschärft werden.