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Falsche Abfahrt, leerer Handy-Akku und plötzlich allein im Dunkeln: Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen gerät in den Alpen in Not.
Aachen/Garmisch-Partenkirchen – Ein Skitag in den Alpen ist für einen jungen Snowboarder aus Aachen beinahe dramatisch geendet. Der 21-Jährige hatte sich am Dienstagabend, 3. Februar, im Skigebiet Garmisch-Classic verirrt und wurde erst Stunden später in einem anderen Tal entdeckt – mitten in der Nacht.
Ein Snowboarder aus Aachen hat sich in den Bergen verirrt. (Symbolbild) ©
IMAGO / Imagebroker
Wie die Polizei in Garmisch-Partenkirchen mitteilte, hatte der junge Mann mit seinem Snowboard eine falsche Abfahrt genommen und anschließend die Orientierung verloren. Sein Freund, mit dem er zuvor unterwegs gewesen war, meldete ihn gegen 20.40 Uhr als vermisst, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Handy-Akku leer, Orientierung verloren: Snowboarder aus NRW verirrt sich in den Bergen
Mit dem letzten Rest Akku konnte der Snowboarder noch seinen Standort übermitteln. Danach war sein Handy leer. Im Dunkeln folgte er laut Polizei der Stirnlampe eines Tourengehers und gelangte so auf einen steilen Wanderweg, der mit einem Drahtseil gesichert ist. Dieser führte ihn ins Reintal – weit weg von den Pisten.
Dort suchte der 21-Jährige Schutz an einer unbewirtschafteten Hütte. Da er nicht mehr erreichbar war, blieb sein genauer Aufenthaltsort zunächst unklar.
Snowboarder aus Aachen verirrt sich: Große Suchaktion mit Hubschrauber
Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, die alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Murnau sowie die Polizei starteten daraufhin eine groß angelegte Suche. Schließlich entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den jungen Mann kurz vor Mitternacht an der Hütte, so die dpa.
Der Snowboarder war leicht unterkühlt, aber ansonsten unverletzt. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber wenig später wieder verlassen. Bei den Einsatzkräften entschuldigte er sich für den Einsatz.
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