Dabei startete Halle – mit Neuverpflichtung Nicola Czaja im Tor – engagiert in die Partie und nutzte den ersten Ballgewinn direkt in der ersten Minute zur Führung. Es sollte allerdings das einzige Mal bleiben, dass die Gastgeberinnen in diesem Spiel in Front lagen. Offensiv konnten die Wildcats gut dagegenhalten – neun eigene Treffer nach einer Viertelstunde unterstrichen den ordentlichen Beginn. In der Defensive hatte das Team Trainerin Ines Seidler dem Dortmunder Power-Handball jedoch wenig entgegenzusetzen. Der Spitzenreiter kam immer wieder zu klaren Abschlüssen und erspielte sich bis zur Pause ein komfortables Polster.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Halle bemüht, fand defensiv aber weiterhin keinen Zugriff. Zudem wurde die Partie zunehmend fahriger. Schwache Abschlüsse und technische Fehler schlichen sich ein, während der BVB in den Verwaltungsmodus schaltete, das Spiel kontrollierte und den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Am Ende steht für Halle-Neustadt eine klare Niederlage zu Buche – auch wenn es speziell in der Offensive einige positive Ansätze gab, auf denen sich aufbauen lässt.