Die Abgänge haben das Büro stark geschwächt. Vor allem Spezialisten für komplexe Betrugsverfahren und schwere Gewaltkriminalität sind nicht mehr im Dienst. Gleichzeitig wächst die Arbeitslast durch zahlreiche neue Verfahren im Zusammenhang mit der Einwanderungsoffensive, darunter Klagen von Inhaftierten und Anzeigen wegen angeblicher Angriffe auf Bundesbeamte.
Justizministerin Pam Bondi erklärte öffentlich, die Staatsanwälte hätten sich geweigert, die Arbeit von ICE zu unterstützen, und sprach von einem Vorgehen gegen den sogenannten „Deep State“. Kritiker sehen darin eine politische Deutung eines Konflikts, der aus Sicht der ausgeschiedenen Staatsanwälte vor allem Fragen der Rechtsstaatlichkeit und der Unabhängigkeit der Justiz berührte.