Selenskyj hingegen fordert mehr Sanktionen gegen Moskau. Er und viele europäische Verbündete setzen darauf, damit der russischen Wirtschaft zu schaden und Putin an den Verhandlungstisch zu bringen. Bislang gibt es aber vom Kremlherrscher keine Anzeichen, dass er tatsächlich zu Friedensverhandlungen bereit ist. Dennoch gehen die Sondierungsgespräche zwischen seinen Gesandten, Vertreter der USA und der Ukraine weiter.

„Wir kennen nicht alle bilateralen Wirtschafts- oder Handelsabkommen, aber wir erhielten einige Informationen zu diesem Thema“, sagte Selenskyj laut einer am Samstag veröffentlichten Mitschrift während einer Pressekonferenz mit Journalisten am Freitag.

„Es gibt auch verschiedene Anzeichen, sowohl in den Medien als auch anderswo, dass einige dieser Vereinbarungen auch Fragen im Zusammenhang mit der Ukraine betreffen könnten – zum Beispiel unsere Souveränität oder die Sicherheit der Ukraine“, sagte Selenskyj. „Wir machen deutlich, dass die Ukraine keine solchen, auch nur potenziellen Vereinbarungen über uns unterstützen wird, die ohne uns getroffen werden.“