Die SPD stellt die Begrenzung der Indexmieten in den Vordergrund. Die wohnungspolitische Sprecherin Sevim Aydin sagte: „Der Deckel von 3,5 Prozent in angespannten Wohnungsmärkten ist überfällig. Indexmieten sind zu einem Preistreiber geworden“. Ein klarer Deckel schaffe Begrenzung, Transparenz und Planungssicherheit. Die SPD habe bereits eine Bundesratsinitiative zur Begrenzung von Indexmieten auf den Weg bringen wollen, „bisher scheitert dieser wichtige Schritt an der Berliner CDU“, sagte Aydin. Die geplanten Regeln zu Kurzzeitvermietung und Möblierungszuschlägen seien „absolut notwendig“, weil so Umgehungen der Mietpreisbremse erschwert würden.

Die AfD äußerte grundsätzliche Zweifel am Nutzen der Pläne. Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker sagte, Mieterschutz sei wichtig, aber „ob die geplanten Maßnahmen wirklich helfen, darf bezweifelt werden“. Vielmehr würden sie das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern verschärfen und potenzielle Investoren davon abhalten, in Wohnungsbau in Deutschland zu investieren. In Verbindung mit der „andauernden Masseneinwanderung“ würde das den Wohnungsmarkt weiter anspannen.