Masern-Erkrankungen gehen in Europa und Zentralasien zurück. Auch in Deutschland ist die Zahl der Fälle gesunken, doch die Gefahr bleibt.

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Die Zahl der Masern-Erkrankungen in Europa und Zentralasien ist stark gesunken, so die WHO. Auch Deutschland verzeichnet einen deutlichen Rückgang, während in Mexiko, den USA und Kanada die Zahlen steigen. Insgesamt wurden in Europa fast 34.000 Fälle gemeldet, 75 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang wird auf Bekämpfungsmaßnahmen und die natürliche Immunität in der ungeimpften Bevölkerung zurückgeführt. Wer einmal infiziert war, ist gegen eine erneute Ansteckung geschützt.

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Masern: Immer weniger Menschen stecken sich mit Masern an. Eine Impfquote von 95 Prozent ist das Ziel.

Immer weniger Menschen stecken sich mit Masern an. Eine Impfquote von 95 Prozent ist das Ziel.
© Getty Images/​unsplash.com

Die Zahl der gemeldeten Masern-Erkrankungen ist in Europa und Zentralasien im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund von Daten der 53 Länder ihrer Europa-Region. Diese reicht laut der WHO-Einteilung von der Atlantikküste über West- und Mitteleuropa und Russland bis nach Turkmenistan. 

Auch in Deutschland ist die Zahl nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) stark zurückgegangen. Sorge bereiten vor der baldigen Fußballweltmeisterschaft hinggen die steigenden Zahlen in Mexiko, den USA und Kanada.

In der Gesamtregion Europa wurden nach WHO-Angaben fast 34.000 Fälle gemeldet, 75 Prozent weniger als im Jahr davor. Das sei auf Bekämpfungsmaßnahmen zurückzuführen, aber auch darauf, dass das Virus sich in der ungeimpften Bevölkerung verbreitet hat und dadurch mehr Menschen immun geworden sind. Wer einmal infiziert war, ist gegen eine neue Ansteckung geschützt.