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Sie haben so sehr gekämpft und stehen am Ende doch mit leeren Händen da.
Basketball-Bundesligist Rostock Seawolves scheidet nach einer 82:89-Heimpleite gegen UCAM Murcia aus dem Fiba Europe Cup aus, verpasst den erstmaligen Einzug unter die besten Acht.
„Es ist ein Do-or-Die-Spiel und das erste Endspiel der Saison für uns. Wir wollen das Viertelfinale unbedingt erreichen und für den Verein Geschichte schreiben“, hatte Rostocks Coach Przemyslaw Frasunkiewicz noch vor dem Anpfiff gesagt. Dafür hätten die Seawolves gegen die favorisierten Spanier in Gruppe K gewinnen oder auf Schützhilfe von Trefl Sopot beim ungarischen Team KC Szombathely hoffen müssen. Beides trat nicht ein.
Foto: BILD
Vor allem die eigene Niederlage schmerzt, weil man so knapp dran ist am Sieg. Und das, nachdem man zu Beginn des dritten Viertels schon mit 15 (!) Punkten in Rückstand liegt (33:48) und die Partie bereits frühzeitig entschieden scheint. Doch nicht mit den Rostockern, bei denen D‘Shawn Schwartz mit 24 Punkten überragt.
Drei Minuten vor Schluss sind aus 15 Zählern Rückstand vier Punkte Vorsprung geworden (82:78). Was für eine Mega-Aufholjagd! Die jedoch nicht belohnt wird, weil die Hausherren plötzlich gar nichts mehr treffen und die abgezockten Spanier einen 11:0-Lauf zum Ende der Achterbahn-Partie hinlegen und den Viertelfinal-Traum der Rostocker doch noch platzen lassen.
Türk Telekom – Niners Chemnitz 79:62
Im Eurocup haben die Niners Chemnitz die Gruppenphase ebenfalls mit einer Niederlage abgeschlossen. Die bereits für das Achtelfinale qualifizierte Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore unterlag beim türkischen Erstligisten Türk Telekom Ankara deutlich mit 62:79 (36:34).
Kevin Yebo war mit 14 Punkten der beste Werfer der Chemnitzer, die im Endklassement der Gruppe B mit neun Siegen und neun Niederlagen auf Rang sechs landen. Im Achtelfinale (10. oder 11. März) müssen die Niners auswärts beim slowenischen Meister Cedevita Olimpija Ljubljana ran.
Hamburg Towers – Manresa 94:116
In Gruppe A im Eurocup stand auch für die Hamburger ein bedeutungsloses letztes Spiel auf dem Programm. Auch ihnen blieb zum Abschluss der Hauptrunde ein Erfolgserlebnis versagt. Die Mannschaft von Benka Barloschy, die zuvor schon als Tabellenletzter feststand, unterlag Baxi Manresa aus Spanien vor 1.336 Zuschauern in der Inselpark Arena mit 94:116 (54:61). Es war die 16. Pleite im 18. Spiel.
Dass man diese Saison auf dem letzten Platz beenden würde, stand schon vor dem finalen Auftritt fest. Bester Towers-Werfer war Devon Daniels mit 22 Punkten.
Würzburg Baskets – CB Malaga 80:71
Das einzige deutsche Erfolgserlebnis an diesem Europapokalabend feierten die Würzburger in der Champions League. Doch auch das 80:71 (45:43) gegen Malaga sorgte nicht mehr dafür, dass der Bundesligist noch das Viertelfinale erreicht. Die drei vorherigen Partien hatten die Baskets in der Round of 16 allesamt verloren und schon vor der Partie das Weiterkommen verspielt. Erfolgreichste Werfer gegen Malaga: Marcus Carr (16 Punkte), Brae Ivey (15) und Davion Mintz (14).
