Mit einem strahlendem Lächeln begrüßt Giuseppe Cimino seine Gäste im Cassata. Die Traditions-Eisdiele in der Karlsruher Oststadt hat seit Freitag, 6. Februar, für die neue Eis-Saison geöffnet. Auch die Gäste seien froh, ihn zu sehen, so Giuseppe. Viele erkennen ihn wieder oder wissen auch so, wer er ist. „Ach, du bist der Bruder, rufen sie dann“, erzählt er im Gespräch mit ka-news am 10. Februar. Sein Bruder Pino Cimino hat bis zur Winterpause die Eisdiele geführt. Anfang November verkündete Pino seinen Abschied und ließ die Zukunft der Eisdiele zunächst offen.
„So eine Kult-Eisdiele gibt man nicht her“
„Es war nie der Plan gewesen, die Eisdiele abzugeben“, sagt Giuseppe lachend. „So eine Kult-Eisdiele gibt man nicht her.“ Das Cassata sei ihre erste Eisdiele gewesen und schon immer von der Familie betrieben worden. Die Enttäuschung ihrer Kundschaft wäre groß gewesen, hätten sie geschlossen. „Ich denke, viele Leute hatten Angst davor und viele sind froh, dass wir wieder da sind“, sagt er.

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Giuseppe Cimino in seiner Eisdiele Cassata am 10. Februar 2026.
Foto: Viviane Turhan
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Giuseppe Cimino in seiner Eisdiele Cassata am 10. Februar 2026.
Foto: Viviane Turhan
Bereits am Eröffnungswochenende habe sich laut Giuseppe eine Schlange vor dem Laden gebildet. Trotz der Kälte haben die Kunden wohl geduldig auf ihr Eis gewartet. „Wir haben schon immer geöffnet, sobald die ersten Sonnenstrahlen herauskommen“, schmunzelt der neue Betreiber. Meistens in der ersten Februarwoche.
Brüder tauschen die Standorte
Tatsächlich habe lediglich ein interner Wechsel stattgefunden – ein Wechsel der Brüder. Pino führt nun den Standort in Plittersdorf bei Rastatt und Giuseppe hat den Karlsruher Standort übernommen. Beide hätten mal einen Tapetenwechsel gebraucht. Für Pino sei es zudem näher, da er in Rastatt wohnt. Er selbst wollte zurück in die Großstadt. „Ich wollte schon immer mal in dieser Eisdiele arbeiten“, lacht er.

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Auszeichnung der Eisdiele Cassata.
Foto: Viviane Turhan
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Auszeichnung der Eisdiele Cassata.
Foto: Viviane Turhan
Im Hintergrund war er auch zuvor schon immer in Karlsruhe beteiligt. Die Produktion der Eissorten für die verschiedenen Standorte erfolgt zentral. „Ich habe immer die Rezepte gemacht“, sagt er stolz und erinnert sich an die Preise, die er und sein Bruder bereits gewonnen haben.
Giuseppe fühlt sich in Karlsruhe wohl
An der Produktion der Eissorten werde sich nichts ändern. Auch der Name und alles Weitere werde gleich bleiben. Nur die Standorte haben die Brüder getauscht.

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Das Eis Cassata in der Oststadt Karlsruhe am 9. Februar 2026.
Foto: Franziska Gebhard
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Das Eis Cassata in der Oststadt Karlsruhe am 9. Februar 2026.
Foto: Franziska Gebhard
Und wie gefällt es ihm hier in der Stadt? „Sehr gut“, sagt Giuseppe lächelnd. Besonders mag er es, dass die meisten Kunden ihn „per du“ ansprechen. Das findet er schön und er fühle sich dadurch direkt angenommen. „In Rastatt war das ganz anders! Da war alles per Sie“, erzählt er.
Auf welche neuen Sorten können sich Kunden freuen?
In der neuen Saison können sich die Kunden auf Matcha-Himbeer-Eis freuen. Die neue Sorte wird bereits ab Ende nächster Woche erhältlich sein. „Man muss mit dem Trend gehen“, verrät der Eis-Kenner. Das Cassata sei immer schon mit ausgefallenen Sorten herausgestochen. Mit der neuen Sorte wollen sie zwar mit dem Trend gehen, aber auf ihre eigene Art und Weise.

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Einige Eissorten im Cassata am 10. Februar 2026.
Foto: Viviane Turhan
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Einige Eissorten im Cassata am 10. Februar 2026.
Foto: Viviane Turhan
Neben weiteren neuen Sorten wird es bald das Smoothie-Eis geben. „Das gesunde Eis“, wie Giuseppe es nennt. Es soll besonders viele Vitamine enthalten. Damit wolle er den vielen Studenten entgegenkommen, die häufig auf ihre Ernährung achten. Er selbst sei eher der nussige Typ: Seine Lieblingssorten sind Tartufo und Pistazie.
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