Goldman Sachs erhöht die Pauschale für spätabendliche Essensbestellungen im Büro um fünf US-Dollar.

Goldman Sachs erhöht die Pauschale für spätabendliche Essensbestellungen im Büro um fünf US-Dollar.

Prot Tachapanit/Getty Images

Goldman Sachs erhöht die Aufwandsentschädigung für spätabendliche Essensbestellungen im Büro.

Mitarbeiter, die nach 20 Uhr arbeiten, können künftig bis zu 35 US-Dollar (29 Euro) pro Mahlzeit abrechnen.

Die Anhebung um fünf US-Dollar (4,20 Euro) pro Bestellung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Wall Street auf ein robustes Jahr mit zahlreichen Fusionen und Übernahmen vorbereitet.

Für die Banker von Goldman Sachs dürfte der angesagteste Ort für ein Abendessen im Jahr 2026 wohl der eigene Schreibtisch sein.

Mit dem erwarteten Deal-Boom nimmt das Geschäft an Fahrt auf und mit ihm der Hunger. Goldman Sachs hat nach Informationen von BUSINESS INSIDER (BI) die Abendessenspauschale für Mitarbeiter, die nach 20 Uhr im Büro arbeiten, von 30 auf 35 US-Dollar (von 25 auf 29 Euro) erhöht.

Anspruch auf die höhere Pauschale für spätabendliche Mahlzeiten haben Beschäftigte in sämtlichen Bereichen des rund 50.000 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, vom Investmentbanking bis zur Vermögensverwaltung.

Die Richtlinienänderung wurde zunächst in den sozialen Medien von einem Account veröffentlicht, der von „Exec Sum“ betrieben wird – dem Newsletter, der dem Finanz-Social-Media-Account „Litquidity“ nahesteht. BI wurde die Anpassung der Spesenpauschale durch eine mit den internen Richtlinien der Bank vertraute Person bestätigt.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Goldman Sachs auf steigende Kosten für Mahlzeiten im Büro reagiert. Zuletzt hatte die Bank die Pauschale im Jahr 2022 von 25 auf 30 US-Dollar (21 auf 29 Euro) angehoben.

Der Zeitpunkt der erneuten Erhöhung fällt in ein Jahr, das als potenziell rekordverdächtig für Fusionen und Übernahmen gilt. In dieser Woche erläuterte CEO David Solomon, warum er für 2026 mit einem deutlichen Anstieg der Unternehmensübernahmen rechnet.

Der Hauptsitz von Goldman Sachs in Lower Manhattan.

Der Hauptsitz von Goldman Sachs in Lower Manhattan.

David S. Holloway/Getty Images

Die jüngste Erhöhung um fünf US-Dollar (ca. vier Euro) spiegelt womöglich die anhaltend hohen Lebensmittelpreise in Finanzmetropolen wie New York oder London wider. Laut Prognosen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) dürften die Ausgaben für „Essen außer Haus“ im Jahr 2026 um weitere 4,6 Prozent steigen.

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In einer Stadt wie New York, wo Liefer-, Servicegebühren und Trinkgelder schnell einen erheblichen Teil des Budgets verschlingen, möchte sich ein Junior-Bankier um Mitternacht kaum noch zwischen einer Beilage und einem Getränk entscheiden müssen. Und auch wenn zusätzliche fünf Dollar (vier Euro) für eine globale Großbank nur ein kleiner Posten sind, markieren sie doch die Anerkennung der laufenden Kosten, die notwendig sind, um das hohe Arbeitstempo an der Wall Street aufrechtzuerhalten.

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