Der KSC muss beim Tabellennachbarn in Nürnberg antreten. Das Minimalziel der Badener: Unentschieden spielen und einen Zähler mitnehmen. Denn so bleiben die Karlsruher vor dem „Club.“ Aktuell belegt der KSC Rang neun mit 27 Punkten auf dem Konto. Nürnberg hat Position zehn inne, mit einem Zähler weniger auf der Habenseite.
Darf Kwon jezt erstmals ran?
Mit welchem Personal KSC-Trainer Christian Eichner dieses Vorhaben angeht, ist ungewiss. Bekommt der lange verletzte, top-talentierte Angreifer Louey Ben Farhat eine Pause? Stellt Eichner auf Dreierkette um? Rückt Winterneuzugang Stephan Ambrosius daher vielleicht in die Startelf?

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Shio Fukuda und Christian Eichner (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer
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Shio Fukuda und Christian Eichner (Archivbild).
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Darf Winterneuzugang Nummer zwei, Hyeokkyu Kwon erstmals ran? Ist der Koreaner nach etlichen Wochen ohne Training und Spiel schon so weit, dass er mitmischen kann? Reicht die Kraft und vor allem die Schnelligkeit, um in Liga zwei mitzuhalten? Schafft es der Unterschiedsspieler Lilian Egloff wegen seiner langwierigen Probleme nach einem Muskelfaserriss, für die Partie im Frankenland fit zu sein?

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Fabian Schleusener (Archivbild).
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Fabian Schleusener (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer
Beim Club unter Vertrag, aber nicht mehr im Profikader, sondern in die U 23 versetzt, ist Benjamin Goller, ein Ex-KSC-Spieler. KSC-Angreifer Fabian Schleusener genießt bei den Anhängern des „Glubbs“ Kultstatus, denn „Schleuse“ sicherte den Nürnbergern einst durch einen Treffer in der Relegation den Klassenerhalt.
Nürnberg in letzten Viertelstunden enorm gegentoranfällig
Von insgesamt 97 Duellen zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Karlsruher SC konnte Nürnberg 41 Spiele gewinnen, der KSC verbuchte 33 Siege. 23 Spiele endeten unentschieden.
Von den 47 Begegnungen, die im Frankenland angepfiffen wurden, gewannen die Blau-Weißen sieben, 14 endeten remis. Torverhältnis aus KSC-Sicht: 50 zu 107.

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Igor Matanovic und Fabian Schleusener (Archivbild).
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Igor Matanovic und Fabian Schleusener (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer
Den letzten Dreier in Nürnberg konnten die Badener im April 2024 bejubeln. Einen 1:0-Sieg, durch einen Treffer von Igor Matanovic. Der geht inzwischen in Liga eins beim SC Freiburg auf Torjagd.
Der FCN ist in der letzten Viertelstunde jeder Halbzeit enorm gegentoranfällig. Von den 36 Treffern, die die Franken bisher hinnehmen mussten, kassierten die Cluberer 18 in diesen Spielphasen – die Hälfte. Bester Torschütze beim KSC gegen den FCN: Budu Zivzivadze, der traf fünfmal. Marvin Wanitzek brachte es auf vier Tore.

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Budu Zivzivadze (Archivbild).
Foto: Uli Deck/dpa
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Budu Zivzivadze (Archivbild).
Foto: Uli Deck/dpa
Nürnberg erlebt Horror-Nachmittag in Paderborn
Am vergangenen Spieltag kassierten die Nürnberger eine 1:2-Niederlage in Paderborn. Es war die siebte Auswärtspleite für den FCN in dieser Spielrunde. In den Heimspielen war der Club erfolgreicher. Von elf Partien wurden fünf gewonnen, vier endeten remis, nur zweimal kassierte die Elf von Trainer Miroslav Klose eine Heimniederlage. Daher hat der FCN in der Heimtabelle von Liga zwei Position sieben inne.

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FCN-Trainer Miroslav Klose (Archivbild).
Foto: Marius Becker/dpa
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FCN-Trainer Miroslav Klose (Archivbild).
Foto: Marius Becker/dpa
Das Spiel in Paderborn war für die Cluberer ein wahrer Horror-Nachmittag. Tapfer gekämpft, aber eine Pleite beim Top-Team Paderborn kassiert. Rafael Lubach sah nach Foulspiel an Curda glatt Rot – eine sehr harte Entscheidung (51.). Nach einem Paderborner Doppelschlag – erst erzielte Sebastian Klaas (26. Minute) per Elfmeter das 1:0, dann traf Laurin Curda (29.) zum 2:0.
In der ersten Hälfte und dem Platzverweis kurz nach Beginn von Halbzeit zwei reichte es für den Club nicht mehr zum erhofften Punktgewinn. Die taktische Umstellung von Klose nach Wiederanpfiff auf eine Dreierabwehrkette, die Einwechslung des Zielstürmers Grimaldis, wirkte sich positiv aus – reichte aber nicht zum Erfolgserlebnis. Gegen den KSC muss Klose auf die gesperrten Lubach und Finn Becker verzichten.
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Peter Putzing
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