Da Louey Ben Farhat, das Toptalent des KSC, eine verdiente Pause bekam, rutschte Shio Fukuda in die Startelf des KSC. Erstmals in dieser Saison gelang dem 21 Jahre alten Japaner bei der Partie in Nürnberg der Sprung in die erste Elf.

Fukuda nutzt die linke Seite für offensive Aktionen

Der 178 Zentimeter große Mittelstürmer war zuvor in elf Begegnungen eingewechselt worden. In 296 Einsatzminuten gelang ihm ein Treffer. Gegen Nürnberg blieb er torlos.

Eichner und Fukuda

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Eichner und Fukuda
Foto: Michaela Anderer (Archivbild)

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Eichner und Fukuda
Foto: Michaela Anderer (Archivbild)

In Nürnberg agierte er in vorderster Reihe. Sturmkollege Fabian Schleusener ließ sich hin und wieder etwas zurückfallen. Fukuda wich auch auf die Flügel aus, meist auf die linke Seite.

KSC startet mit erster Kombination über Fukuda

Schon nach wenigen Sekunden schoss Fukuda das erste Mal. Aber der Schuss ging weit über das Gehäuse der Franken.

KSC Training am 20. Januar 2026. (Archivbild)

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KSC Training am 20. Januar 2026. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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KSC Training am 20. Januar 2026. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

Fukuda war vom Anpfiff an bemüht, aber wenig auffällig. Nach 12 Minuten war er an der ersten guten KSC-Kombination mit einem Pass beteiligt. Allerdings entwickelte sich daraus keine Torgefahr. Nach etwa einer Viertelstunde spielte Mittelfeldmann Meiko Wäschenbach einen Pass in Richtung Fukuda. Der versuchte, die Kugel zu erreichen, aber Wäschenbach hatte zu ungenau, zu weit gespielt – unerreichbar für Fukuda.

Fukuda kämpft gegen Nürnberger Abwehr vergeblich

Fukuda versuchte, sich in den Zweikämpfen durchzusetzen, konnte aber selten ein direktes Duell gewinnen. Gegen die resolute, hoch konzentrierte Innenverteidigung der Nürnberger, die zudem über gute Grundschnelligkeit verfügte, war er chancenlos.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff die auffälligste Aktion Fukudas bei seinem Startelfdebüt. David Herold hatte einen guten Pass gespielt, Fukuda kam zum Abschluss, doch sein Schuss war weder top platziert noch enorm stark. Kein Problem für Nürnbergs Torwart Jan Reichert. Da Fukuda es auch nach dem Seitenwechsel nicht schaffte, zumindest Akzente im Angriff zu setzen, war sein erster Auftritt in der ersten Elf nach rund einer Stunde beendet. Er wurde ausgewechselt.

Fukuda bleibt in Zweikämpfen und Dribblings glücklos

In dieser Zeit spulte Fukuda 6,7 Kilometer ab. Darunter waren 15 Sprints. Topspeed: 30,9 km/h. Das sind allesamt Werte, die im mittleren Bereich der Zweitligaprofis angesiedelt sind. Er führte in rund einer Stunde sechs Zweikämpfe. Von diesen direkten Duellen gewann er 17 Prozent. Auch für einen Stürmer keine gute Bilanz. Während seiner Anwesenheit auf dem Feld spielte er sieben Pässe, allesamt kamen beim Teamkollegen an. Eine Flanke schlug er nicht, auch gewann er kein Dribbling.

  • Peter Putzing

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  • Karlsruher SC

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  • Nürnberg

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