TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Bochum – Cajetan Lenz (19) fehlte in der laufenden Saison nur in einem einzigen Spiel. Beim Debüt von Uwe Rösler (57) gegen die Hertha aus Berlin (3:2) musste das Eigengewächs des VfL Bochum aufgrund einer Gelbsperre zuschauen. Sonst ist Lenz immer gesetzt und einer der Leistungsträger beim Bundesligaabsteiger. Und das in seiner ersten Saison bei den Profis. Bereits jetzt gibt es schon konkretes Interesse aus der Bundesliga (u. a. Frankfurt und Leverkusen). Setzt der zentrale Mittelfeldspieler seinen Weg so fort, dürfte ihm der Aufstieg auch unabhängig vom VfL gelingen.
Lenz könnte dem Verein Millionen einbringen
Die Entwicklung ist für den Pottklub Fluch und Segen zugleich. Denn von den Verantwortlichen hätte sicherlich niemand etwas dagegen, Lenz länger zu behalten und von seinen Qualitäten zu profitieren. Allerdings hängt am aktuellen U20-Nationalspieler ein schönes Preisschild (rund 10 Mio. Euro und aufwärts). Mit einem Blick auf die Tabelle und den Personalplanungen wird Bochum für die kommende Saison etwas Kleingeld benötigen.
Durch den großen Rückstand auf die Aufstiegsplätze (13 Zähler hinter Platz 3) wurde die Aufstiegs-Attacke auf die kommende Saison verschoben. Mit Leandro Morgalla (21), Francis Onyeka (18), Callum Marshall (21), Farid Alfa-Ruprecht (19) und Kjell Wätjen (20) sind fünf potenzielle Stammspieler nur ausgeliehen und – nach aktuellem Stand – im Sommer weg. Dazu laufen 6 Verträge aus (u. a. Matus Bero, Erhan Masovic, Noah Loosli). Der VfL müsste also mindestens in der Innenverteidigung und in der Offensive nachlegen. Dafür braucht es schnellstmögliche Planungssicherheit (für die 40 Punkte fehlen noch 4 Siege), um die Gespräche und Überlegungen voranzutreiben.