„Wer Personal will, muss investieren“ oder „Ausbildung darf nicht arm machen“ – mit diesen Botschaften haben Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bereits am Monatsanfang auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht. Doch die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt brachte keinen Fortschritt ein. Die Folge: Streiks am Donnerstag.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hatte die Beschäftigten vom Bezirksverband AWO OWL und von den AWO-Kreisverbänden Herford, Paderborn und Gütersloh dazu aufgerufen, sich am Streik zu beteiligen und die Arbeit niederzulegen. Um 12 Uhr trafen sich die Streikenden am Hauptbahnhof in Bielefeld und zogen anschließend mit einem Demozug in Richtung Rathaus. Dort fand eine Kundgebung statt.

„Das Verhalten der Arbeitgeber ist ihren Beschäftigten gegenüber weder wertschätzend noch zeugt es von Verantwortung, die sie für ihre Beschäftigten haben. Sie lassen sie sprichwörtlich im Regen stehen“, sagte Nicole Krug, Verdi-Gewerkschaftssekretärin für OWL.

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Das fordert die Gewerkschaft

Verdi fordert unter anderem für die Beschäftigten 500 Euro mehr Bruttogehalt; für Auszubildende 300 Euro mehr. Zudem verlangt die Gewerkschaft einen zusätzlichen Urlaubstag sowie die Anpassung von Zulagen und Zeitzuschlägen.

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Sollte die dritte Verhandlungsrunde am 4. März weiterhin erfolglos bleiben, will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. „Ohne ein verhandlungsfähiges Angebot, das den steigenden Belastungen und der finanziellen Situation der Beschäftigten gerecht wird, kann von ernsthaften Tarifverhandlungen keine Rede sein. Wir bereiten uns deshalb darauf vor, den Druck auf die Arbeitgeberseite in den kommenden Wochen weiter zu erhöhen“, so Krug weiter.