Der Bedarf an Frühförderplätzen in Mönchengladbach wächst. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder besonderem Unterstützungsbedarf warten oft monatelang auf Hilfe, berichtet Özgür Kalkan, Geschäftsführer der Lebenshilfe Mönchengladbach: „Viele Eltern warten teilweise bis zu neun Monate auf einen Frühförderplatz.“ Die Wartelisten der beiden bestehenden Frühförderzentren, von der Caritas Mönchengladbach und von Menschen im Zentrum, seien seit Jahren sehr lang. Hinzu kämen Wartezeiten für die Diagnostik beim Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). „Kinder brauchen eigentlich sofort Unterstützung, aber oft zieht sich alles über Monate. Das belastet die Familien enorm“, so Kalkan. Entlastung soll nun ein neues Frühförderzentrum der Lebenshilfe in Rheydt bringen.