Jan Köppen: Dschungelcamp war „körperlich und mental herausfordernd“

Es sei „dieses Jahr sehr hart“ gewesen, nach den Dreharbeiten in Australien wieder in den Alltag zurückzufinden, gestand der 43-Jährige offen ein. Die Zeit sei „körperlich und mental herausfordernd“ gewesen.

So verwies Köppen, der seit 2023 neben Zietlow moderiert, etwa auf den „absurden Rhythmus“ während des Drehs, die Zeitverschiebung von neun Stunden und das hohe Arbeitspensum. Auch der hohe Temperaturunterschied zwischen dem winterlichen Deutschland und dem heißen Australien belaste den Körper.

Noch mehr scheint ihm aber die mentale Belastung zugesetzt zu haben. Köppen nannte die große mediale Aufmerksamkeit sowie „17 Tage am Stück durchballern und funktionieren zu müssen“. Das sei mit keiner seiner anderen Arbeitseinsätze zu vergleichen.

Jan Köppen offen: „War mir einfach zu viel“

In diesem Jahr sorgte vor allem die Teilnahme von Gil Ofarim, der dank Dschungelcamp-Gage wieder nach München zieht,  nach dessen Davidstern-Skandal für heftige Diskussionen. Es sei „unfassbar viel mehr von außen“ auch auf die Moderatoren eingeprasselt als sonst, bilanzierte Jan Köppen.

Er habe sich deshalb in den vergangenen Wochen von Instagram zurückgezogen, wo er sonst viele Einblicke hinter die Kulissen gab. „Mir war einfach alles zu viel und zu laut“, erklärte er sein digitales Abtauchen. Sein Account sei im Zuge der Debatte kein Ort mehr gewesen, an dem er sich wohlgefühlt hätte.

Der Vorwurf, er habe seine Werte abgelegt und Ofarims Auftreten zu unkritisch begleitet, nagt offensichtlich an ihm. „Ein Anteil von mir fühlt sich deshalb angegriffen.“ Die Welt sei jedoch nicht nur schwarz und weiß, betonte der Moderator noch.

Bei der Krönung im Dschungelcamp hat Gil Ofarim Jan Köppen kalt erwischt, als er ihm ein musikalisches Angebot machte.