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Amman (Jordanien) – Nanu, wer zeigt sich denn da so zerknittert? Prinz Harry und Ehefrau Meghan sind am Mittwoch in Jordanien angekommen. Erst am Dienstag hatten die Sussexes ihre Reise überraschend angekündigt. Geplant haben die Exil-Royals den Trip sicher schon länger, doch fürs Bügeln hat’s nicht gereicht!
Die sonst so stilsichere Herzogin zeigte sich am ersten Tag ihrer Tour beim Besuch des Musikunterrichts im Flüchtlingslager Zaatari ungewohnt leger. In einer weiten, zerknitterten Leinenhose hörte sie den Kids beim Musizieren zu und kickte später noch ein paar Fußbälle. Meghan setzte einmal auf Gemütlichkeit und das Leinen war einfach gemein.

Heute mal gemütlich, statt glatt gebügelt. Herzogin Meghan und Prinz Harry (41) besuchten die Musikschule eines Flüchtlingslagers in Zaatari
Foto: danapress
Meghan und Harry kündigten Reise überraschend an
Ihren Jordanien-Besuch hatten die Sussexes laut „People“ erst Dienstag verkündet. Beide kündigten an, das Land von Mittwoch bis Donnerstag zu besuchen. Der Schwerpunkt soll dabei auf Gesundheitsthemen liegen.
Vor ihrem Trip informierten Harry und Meghan die königliche Familie über ihre Pläne, berichtet „People“. Demnach handle es sich bei ihrer Reise um einen Besuch in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und nicht im Namen der britischen Krone oder Regierung. Seit März 2020 sind Meghan und Harry offiziell keine „Senior Royals“ mehr, kehrten dem Palast den Rücken und wanderten nach Kalifornien aus. Dennoch stimmten sie sich vor dieser Reise mit dem Palast ab. Warum? Ein Palastmitarbeiter zu BILD: „Zum einen ist eine solche Reise gerade in ein Konfliktgebiet wie den Nahen Osten immer auch diplomatisch brisant. Harry und Meghan wissen das. Und sie wollen mit ihrer Reise diplomatisch nichts kaputtmachen, sondern Brücken bauen.“

Sie sind im Bilde über die Reise der Sussexes: König Charles III. (77) und Gattin Camilla (78) zeigten sich am Dienstag bei der Verleihung des „Queen Elizabeth Prizes for Education“ im St. James’s Palast in London
Foto: IMAGO/Avalon.red
Stehen die Sussexes also doch noch im engen Austausch mit dem Königshaus? „Der Kontakt mit der Königsfamilie ist nie ganz abgebrochen“, sagt der Mitarbeiter zu BILD und verrät: „Camilla hat viel damit zu tun.“

Vor Ort wollen Harry und Meghan sich mit Themen wie Gesundheitsmaßnahmen und psychischer Gesundheit beschäftigen. Zudem treffen sie sich mit schutzbedürftigen Gemeinschaften, die von Konflikten und Vertreibung betroffen sind
Foto: danapress
Insider: Sussexes informierten Charles aus Höflichkeit
Ein weiterer Grund, so der Palastmitarbeiter, sei die „Höflichkeit“: „Es wäre nicht gut, wenn der König erst aus den Zeitungen von der Reise erfahren würde. Das würde das ohnehin gestörte Familienverhältnis nur weiter belasten.“
Wie BILD aus dem Londoner Regierungsviertel Whitehall erfährt, hat auch das britische Außenministerium auf eine Abstimmung mit dem Palast gedrängt. Der Grund: Jordanien ist ein wichtiger Partner Großbritanniens im Nahen Osten.

Meghan und Harry wirken happy und eingespielt im Umgang miteinander. Der Trip nach Jordanien ist die erste Auslandsreise des Paares seit rund 18 Monaten. 2024 besuchten sie die Länder Nigeria und Kolumbien
Foto: danapress
Auf ihrer Reise wollen Harry und Meghan auch die Zentrale von „World Central Kitchen“ besuchen. Die Organisation stellt Lebensmittel und humanitäre Hilfe für den Gazastreifen bereit und ist Partner ihrer Wohltätigkeitsorganisation „Archewell Philanthropies“.