Die Evangelische Kirche in Köln öffnet ihre Räume für Musik, Stille, liturgische Formen und Begegnung und lädt dazu ein, ihre Räume einmal anders zu erleben: An der ökumenischen „Langen Nacht der Kirchen“ beteiligen sich am Freitag, 6. März, von 19 bis 23 Uhr, mehrere evangelische Kirchen in der Kölner Innenstadt mit eigenen spirituellen und musikalischen Angeboten.
In der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, prägen von 19 bis 21.30 Uhr eine besondere Illumination des Kirchenraums, Musik und Zeiten der Stille den Abend; den Abschluss bildet um 21.30 Uhr eine Komplet mit gemeinsamem Psalmengesang, Gebet und Stille.
Die Gestaltung der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 6. März, an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, übernehmen in diesem Jahr Mitglieder des Arbeitskreises „Kommunität Campus Kartause“. Zwischen 19 und 22 Uhr findet jeweils zur vollen Stunde eine Andacht nach der Iona-Liturgie in der mit Kerzen beleuchteten Kirche statt. Dazwischen gibt es bei Brot, Käse und Wein Möglichkeiten zur Begegnung im Kreuzgang.
Texte des israelischen Dichters Yehuda Amichai stehen im Mittelpunkt der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 6. März, 19 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region gestaltet den Abend als Einladung zur Besinnung im Kirchenraum und zur Begegnung mit Texten und Musik. Amichais Gedichte, die tief biblisch geprägt sind und von Zweifeln, Liebe und der Sehnsucht nach Frieden erzählen, bilden das lyrische Geflecht des Abends und verbinden sich mit Orgelimprovisationen von Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, an der Klais-Orgel. Pfarrer Dr. Martin Bock. Leiter der Melanchthon-Akademie liest die Texte jeweils zur halben und vollen Stunde. Es besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit einem Geistlichen.
www.langenachtderkirchen.koeln
Text: APK
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