Im vorläufigen Insolvenzverfahren der Kita-Betreibergesellschaften Pro-Liberis gGmbH und Lenitas gGmbH seien erste Gespräche mit potenziellen Partnern angelaufen. Das teilten die Gesellschaften in einer Mitteilung vom 27. Februar mit. Die Betreuung gehe wie gewohnt weiter – gerade auch mit Blick auf den Sommer und die Neuverträge. Es soll keine Einschnitte bei Qualität oder Umfang des Betreuungsangebots geben.
Suche nach Partnern für Pro-Liberis bleibt weiterhin offen
„Dass uns bereits so früh im Verfahren die Interessensbekundungen von mehreren potenziellen Partnern vorliegen, verdeutlicht das Potenzial, von Pro-Liberis und Lenitas, und lässt uns positiv in die Zukunft blicken. Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir eine Gesamtlösung anstreben und es keine Pläne gibt, Pro-Liberis und Lenitas in Einzelteile zu zerschlagen“, sagen die vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Erbe und Holger Blümle von der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun.
Die Suche nach einem Partner, die die vorläufigen Insolvenzverwalter in enger Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss und den Kommunen durchführen, bleibe derweil weiterhin für alle Interessenten offen.
Geplante Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. April
Der Prozess der wirtschaftlichen Neuaufstellung werde aller Voraussicht nach noch etwas andauern. „Realistischerweise sprechen wir hier von einem Zeitraum von mehreren Monaten“, sagen Erbe und Blümle.
Auch bei den Mitarbeitenden gebe es keine Gehaltsrückstände mehr. Und auch die Gehälter für die folgenden Monate Februar und März sind sicher. Sie werden automatisch über das sogenannte Insolvenzgeld in der gewohnten Höhe und zu den gewohnten Zeitpunkten ausgezahlt. Von April sollen Pro-Liberis und Lenitas die Löhne und Gehälter wieder in voller Höhe selbst tragen.
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