Stand: 27.02.2026 10:30 Uhr

Ein Krimineller sitzt am Computer und hat EC-Karten in der Hand.

Von wegen „sicher bezahlen“: Die Kriminellen nutzen die Funktion laut Polizei gezielt aus. (Themenbild)

In Stadt und Region Hannover verzeichnet die Polizei seit Oktober vergangenen Jahres zunehmend Betrugsfälle bei Verkäufen über die Online-Plattform Kleinanzeigen, früher „eBay Kleinanzeigen“. Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, nahmen die Fallzahlen zu Beginn des Jahres noch einmal zu. Der Gesamtschaden belaufe sich inzwischen auf etwa 80.000 Euro. Bei der Betrugsmasche nutzen die Täterinnen und Täter laut Polizei gezielt die auf der Online-Plattform angebotene Funktion „Sicher bezahlen“ aus und täuschen deren Nutzung vor. Tatsächlich schicken sie ihre Opfer auf falsche, aber täuschend echt aussehende Seiten, um deren Kontodaten zu erbeuten. Betroffen sind laut Polizei insbesondere Verkäuferinnen und Verkäufer, die ihre Ware nicht persönlich übergeben, sondern versenden möchten, und für den Verkauf ihr Smartphone nutzen.

Eine Hand hält eine Bankkarte, die andere tippt auf einem Tablet.

Betrüger nutzen das Portal Kleinanzeigen, um Daten abzugreifen. Dabei versuchen sie, die Funktion „Sicher bezahlen“ zu umgehen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 26.02.2026 | 15:00 Uhr

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