Stand: 05.03.2026 14:29 Uhr
Der Reifenhersteller und Kunststofftechnikkonzern Continental mit Sitz in Hannover hat im vergangenen Jahr rund 165 Millionen Euro Verlust gemacht. Grund dafür sind laut Unternehmen Sonderkosten im Zuge des Konzernumbaus.
Das Unternehmen hatte sich 2025 von seinem Autozuliefergeschäft unter dem Namen „Aumovio“ getrennt und einen Teil der Kunststoff-Technik-Sparte „Contitech“ verkauft. Die Maßnahmen kosteten den Konzern mit Sitz in Hannover rund 1,2 Millionen Euro, wie der Vorstand am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz mitteilte. Zuvor hatte das Unternehmen den Angaben zufolge im Vorjahr noch 1,2 Milliarden Euro Gewinn gemacht.
Tagesgeschäft soll wieder profitabel werden
Auch die derzeitigen Zölle machen Continental zu schaffen. Unternehmenschef Christian Kötz rechnet aufgrund der Zölle mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes auf etwa 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro – 2025 war er um zwei Prozent auf 19,7 Milliarden Euro gesunken. Dennoch bleibt der Vorstand zuversichtlich, das Reifengeschäft sei profitabel. Demnach soll das Tagesgeschäft wieder gewinnbringender werden, heißt es vom Konzern.

Konkret betroffen ist die Sparte ContiTech. Laut Konzern geht es vor allem um die Verwaltung in Hannover.

1 Min
Bei ContiTech soll laut des Unternehmens aus Hannover gerade bei der Verwaltung eingespart werden. Eine Abspaltung ist geplant.

Gemeinsam mit der TU Braunschweig geht es um die Frage, wie Reifen langlebiger und umweltschonender werden können.

Der Hannoversche Konzern hat im dritten Quartal Verluste gemacht. Das laufende Geschäft sei aber gut, hieß es.

Im April hatte Continental beschlossen, die schwächelnde Autozuliefer-Sparte abzuspalten. Künftig soll sie eigenständig agieren.
Dieses Thema im Programm:
NDR Fernsehen | Niedersachsen 18.00 | 04.03.2026 | 18:00 Uhr
Schlagwörter zu diesem Artikel