In der Nacht zum Montag war der Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart angegriffen worden. Die Drohne war auf der Landebahn des britischen Luftwaffenstützpunkts im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden.
Zyperns Innenminister Nicholas Ioannides sprach am Donnerstag in Brüssel von einem „isolierten Vorfall“. Zypern bleibe jedoch „wachsam“ und ergreife alle erforderlichen Maßnahmen, sagte Ioannides.
Das israelische Militär hat zur Räumung fast aller Vororte im Süden Beiruts aufgerufen. Nach Angaben des französischen Diensts der Nachrichtenagentur AFP ergriffen die Menschen in den entsprechenden Vierteln panikartig die Flucht. Zuvor hatte der libanesische Ministerpräsident ein Verbot aller militärischen Aktivitäten der iranischen Revolutionsgarde im Libanon gefordert. Dies teilte der Informationsminister des Landes mit. Ein solches Verbot würde den Weg für die Abschiebung von Mitgliedern der Garde ebnen. Zudem droht allen im Libanon befindlichen Mitgliedern der Revolutionsgarde die Festnahme.
Nach dem tödlichen Angriff auf eine iranische Fregatte im Indischen Ozean befindet sich nach Angaben der Regierung Sri Lankas ein weiteres Schiff der iranischen Marine nahe der Insel. Das Kriegsschiff liege noch in der sogenannten Exklusiven Wirtschaftszone (EEZ) Sri Lankas, also außerhalb der territorialen Gewässer, sagte Kabinettssprecher Nalinda Jayatissa im Parlament. Die Regierung prüfe, wie sie auf die Situation reagieren solle, und bemühe sich um eine Lösung, um die regionale Sicherheit zu wahren. An Bord sollen rund 100 Menschen sein.
Video | U-Boot torpediert iranisches Kriegsschiff
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Nach einem Angriff auf die iranische Fregatte „IRIS Dena“ waren laut Regierung mindestens 80 Besatzungsmitglieder tot geborgen worden. Mehrere galten als vermisst. Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde das Schiff von einem US-amerikanischen U-Boot mit einem Torpedo versenkt. Beide Schiffe sollen auf dem Rückweg in den Iran gewesen sein, nachdem sie an einer Flottenschau in Indien teilgenommen hatten.
Auf dem Gelände des Flughafens in der aserbaidschanischen Region Nachitschewan schlagen Raketen und Drohnen aus Richtung Iran ein. Mehr dazu lesen Sie hier.
Der iranische Generalstab hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er die Türkei mit einer ballistischen Rakete angegriffen haben soll. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden zurückgewiesen. Die iranischen Streitkräfte respektierten die Souveränität des befreundeten Nachbarlandes Türkei.