Lehmann: „Auswahl spricht für Bedeutung und Qualität der Projekte“
Die Lok-Tribüne ist eines von sieben Denkmälern in Sachsen, das vom aktuellen Denkmalschutz-Förderprogramm profitiert. Dazu zählt auch der mit demnach 481.445 Euro alimentierte Kohlrabizirkus, wo auch Eishockey-Oberligist Icefighters Leipzig beheimatet ist.
„Ich freue mich besonders, dass diese zukunftsorientierten Projekte, die beide eine Verbindung von Historie, Denkmalschutz und Sport haben, von einem konkreten Mehrwert auch heute für die Leipzigerinnen und Leipziger, ausgewählt wurden. Angesichts des mehrfach überzeichneten Förderprogramms spricht die Auswahl für die Bedeutung und Qualität der Projekte und das Engagement der beteiligten Akteure“, betonte der zweimalige Bahnrad-Olympiasieger Lehmann betonte. Piechotta meinte: „Derartige historische Holztribünen gibt es heute in Deutschland fast nur noch bei Lok Leipzig und BSG Chemie Leipzig, letztere muss ebenfalls zeitnah saniert werden.“
Bruno-Plache-Stadion hat großen Nachholbedarf
Seit Anfang der 2010er Jahre habe der Verein nach eigenem Bekunden gut neun Millionen Euro und „mehrere hunderttausend Arbeitsstunden im Ehrenamt in unser Stadiongelände investiert“, sagte etwa Ex-Vereinspräsident Thomas Löwe im vergangenen Herbst anlässlich des Spatenstichs eines 2,7 Millionen Euro Bauprojekts für zwei weitere Kunstrastenpläse auf dem Vereinsareal im südlichen Stadtteil Leipzig-Probstheida.