14:59 Uhr | Deutschland gibt der Ukraine weitere 200 Millionen Euro
Deutschland stellt der Ukraine angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes weitere über 200 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit diesen Geldern soll der Schutz der Ukraine gegen den Bombenterror Putins noch einmal verstärkt werden“, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul bei einem Treffen mit seinem moldauischen Kollegen Mihai Popsoi in Berlin. Mit dem Geld sollen nach Angaben des CDU-Politikers unter anderem Aufklärungsdrohnen finanziert und der ukrainische Zivilschutz unterstützt werden. (Quelle: dpa)
14:38 Uhr | Ukrainischen F-16-Jets fehlten wochenlang Raketen
Der ukrainischen Luftwaffe sind inmitten massiver russischer Luftangriffe gegen gegen die ukrainische Energieinfrastruktur im Winter offenbar die Raketen für ihre F-16-Kampfjets ausgegangen. Drei mit der Situation vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die Maschinen hätten von Ende November bis Mitte Dezember nicht über genügend Munition verfügt, um russische Drohnen und Raketen abzuschießen. Den Insidern zufolge verfügte das ukrainische F-16-Geschwader bei Lieferstopp nur noch über eine Handvoll US-Raketen des Typs AIM-9 „Sidewinder“. Der akute Mangel offenbart die Verwundbarkeit der ukrainischen Luftverteidigung, die stark von westlichen Lieferungen abhängig ist. (Quelle: Reuters)
Update 10:20 Uhr | Selenskyj: Bemühen uns um Verschiebung der trilateralen Gespräche
Die Ukraine bemüht sich um eine Verschiebung der Gespräche zur Beendigung des Kriegs. Hintergrund sei die Lage im Nahe Osten, teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die Ukraine habe diesbezügliche mit den USA Kontakt aufgenommen. Es sei über eine Verschiebung und Verlegung der nächsten Runde gesprochen worden. „Das nächste trilaterale Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland war für den Zeitraum vom 5. bis 9. März geplant, abhängig von den Entwicklungen weltweit. Derzeit gibt es einen weiteren Krieg im Nahen Osten“, erklärt Selenskyj auf X. (Quelle: Reuters)
10:02 Uhr | Mehrere Verletzte bei Drohnenangriffen in Ukraine und Russland
Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut aus der Luft angegriffen. Im ostukrainischen Gebiet Charkiw wurden nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft mehrere Menschen durch Drohnen verletzt. Besonders betroffen war der Landkreis Tschuhujiw, unter anderem das Dorf Nowopokrowka, wo vier Personen verletzt wurden, und Kamjana Jaruga, wo weitere Menschen akute Stressreaktionen erlitten. Zudem meldete der Gouverneur des südukrainischen Gebiets Odessa, Oleh Kiper, einen Angriff auf ein ziviles, unter panamaischer Flagge fahrendes Schiff im Schwarzen Meer. Verletzte Besatzungsmitglieder wurden berichtet.
Auf russischer Seite berichtete der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Bussargin, von drei Verletzten nach ukrainischen Drohnenangriffen, ohne weitere Details zu nennen. (Quelle: dpa)
00:15 Uhr | Selenskyj: Bisher keine Signale für neue Ukraine-Gespräche
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht wegen der Lage im Nahen Osten von einer Pause in den Friedensgesprächen mit Russland unter US-Vermittlung aus. „Aufgrund der Situation mit dem Iran sind die notwendigen Signale für ein trilaterales Treffen bislang noch nicht gekommen“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft.
Er hatte mit neuen Verhandlungen zwischen Ukrainern und Russen Anfang März gerechnet. Nun sagte er, dass die „trilaterale diplomatische Arbeit“ wieder aufgenommen werden solle, sobald „die Sicherheitslage und der allgemeine politische Kontext es uns erlauben“. „Die Ukraine ist dazu bereit“, sagte er.
Auch der Kreml hatte mitgeteilt, trotz der „Enttäuschung“ über den US-Angriff auf den mit Russland befreundeten Iran weiter auf die Vermittlung Washingtons im Ukraine-Krieg zu setzen. Zuletzt hatte es mehrfach Gespräche gegeben – erst in Abu Dhabi, dann in Genf. (Quelle: dpa)