Abgeordnetenhauswahl 2026
Diese Prämie winkt Wahlhelfern in Berlin
Aktualisiert am 07.03.2026 – 03:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Wahlurne (Archivbild): Im September stimmen die Berliner über die neue Sitzverteilung im Landesparlament ab.
Für die Wahl zum neuen Berliner Abgeordnetenhaus werden Tausende Wahlhelfer gebraucht. Es gibt sogar eine Prämie.
Wenn Berlin am 20. September 2026 ein neues Abgeordnetenhaus wählt, werden mehrere Zehntausend Wahlhelfer benötigt. Ihnen allen winkt als Anerkennung für ihren Einsatz ein sogenanntes Erfrischungsgeld, also eine Aufwandsentschädigung. Deren Höhe ist je nach Einsatzgebiet gestaffelt. Eine genaue Übersicht findet sich auf der Internetseite des Bundeswahlleiters.
Demnach kann ein Wahlhelfer für seine Unterstützung am Wahltag maximal 120 Euro erhalten. Diese Summe wird an die Wahlvorstände und deren Stellvertreter sowie an die Schriftführer und deren Stellvertreter ausgezahlt. Beisitzer und Unterstützungskräfte erhalten 100 Euro. Diese Summen gelten für Helfer in Urnenwahllokalen. In Briefwahllokalen beträgt das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer 70 beziehungsweise 50 Euro.
Einige Arbeitgeber gewähren ihren Angestellten, die als Wahlhelfer im Einsatz sind, einen zusätzlichen Freizeitausgleich. In diesen Fällen wird das ausgezahlte Erfrischungsgeld in allen genannten Einsatzgebieten jeweils um 50 Euro reduziert.
Doch auch, wer Wahlunterlagen transportiert, wird belohnt. Pro Fahrt vom Wahlamt zum Wahllokal oder umgekehrt gibt es 20 Euro. Dieselbe Summe erhalten sogar Reservewahlhelfer, die gar nicht zum Einsatz kommen. Besondere Kenntnisse erwartet die Landeswahlleitung von den Wahlhelfern nicht. Sie erhalten eine Schulung oder entsprechendes Informationsmaterial.
Bereits jetzt können sich Interessierte auf der Internetseite des Landeswahlleiters registrieren. Insgesamt werden etwa 40.000 Wahlhelfer benötigt, damit die Abstimmung im September möglichst reibungslos verläuft, heißt es von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Die genaue Einteilung der Unterstützer findet demnach erst statt, wenn die Wahllokale feststehen. Etwa drei Monate vor der Wahl soll das sein.
