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Aktuelle News zum Iran im Ticker: Donald Trump droht Teheran mit schweren Angriffen. Die Golfstaaten wehren Raketen und Drohnen ab.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs – Man werde Teheran „in die Hölle prügeln“.
  2. Iran attackiert Golfstaaten mit Raketen und Drohnen“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Iran attackiert Golfstaaten mit Raketen und Drohnen – Zuvor hatte sich Präsident Peseschkian entschuldigt.
  3. Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd““,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd“ – Man werde Trump nicht nachgeben, so Präsident Peseschkian.

Update, 7:18 Uhr: Der Iran kann nach Angaben der Revolutionsgarden noch mindestens sechs Monate lang einen „intensiven“ Krieg gegen die USA und Israel führen. „Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran sind in der Lage, einen intensiven Krieg mit dem derzeitigen Tempo mindestens sechs Monate lang fortzusetzen“, erklärte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut Berichten der Nachrichtenagentur Fars am heutigen Sonntag (8. März).

Die Revolutionsgarden gaben zudem an, bereits „mehr als 200“ Standorte angegriffen zu haben, die im Zusammenhang mit Stützpunkten und Einrichtungen der USA und Israels stehen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-KriegRauchsäule in teheranFotostrecke ansehenIran-News: Trump-Regierung plant laut Bericht Beschlagnahmung von iranischem Nuklearmaterial

Update, 8. März, 5:19 Uhr: Die USA erwägen laut einem Bericht den Einsatz von Spezialkräften im Iran. Laut dem Portal Axios planen die Vereinigten Staaten möglicherweise, Eliteeinheiten zu entsenden, um iranisches Nuklearmaterial zu beschlagnahmen, wie Reuters berichtet.

Der Bericht wirft neue Fragen zur amerikanischen Strategie im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm auf. Details zu Zeitplan oder konkreten Zielen nannte Reuters nicht.

Update, 22:53 Uhr: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat in einer Videoansprache Entschlossenheit für eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran betont. „Wir werden weiter mit aller Kraft handeln, bis wir alle unsere Ziele erreichen“, sagte er. Israel habe einen gut organisierten Plan „mit vielen Überraschungen“, um die iranische Regierung zu destabilisieren und einen Wandel in dem Land zu ermöglichen. „Wir verändern das Antlitz des Nahen Ostens“, sagte Netanjahu.

Wie bereits in einer ähnlichen Videobotschaft vor einer Woche wandte sich Netanjahu auch an die Iraner und sagte, der Augenblick der Wahrheit rücke näher. Der Krieg solle dem iranischen Volk die Möglichkeit geben, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Update, 21:37 Uhr: Die USA und Israel haben am Samstag nach iranischen Angaben ein Öllager in Teheran bombardiert. Der Angriff habe sich im Süden der iranischen Hauptstadt ereignet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es handelt sich offenbar um den ersten Angriff auf die Ölinfrastruktur im Iran seit Beginn des Kriegs vor einer Woche.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Ilna befindet sich das Lager in der Nähe einer wichtigen Ölraffinerie. Diese sei bei dem Angriff nicht beschädigt worden. Ein weiterer Angriff traf ein Treibstofflager im Nordwesten Teherans, wie ein AFP-Journalist berichtete. Aus der Anlage stiegen Flammen und Rauch auf.

Iran-News: Israel zerstört mehr als ein Dutzend Flieger in Teheran

Update, 19:10 Uhr: Bei ihren Angriffen auf den Teheraner Flughafen Mehrabad hat die israelische Armee nach eigenen Angaben Flugzeuge einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden zerstört. In der Nacht zum Samstag habe die israelische Luftwaffe „eine massive Angriffswelle in Teheran und auf militärische Infrastruktur auf dem Flughafen Mehrabad ausgeführt“, teilte die israelische Armee am Nachmittag mit.

Der Flughafen sei „ein Drehkreuz, um die terroristischen Auftragnehmer des Regimes im Nahen Osten zu bewaffnen und zu finanzieren“, erklärte die israelische Armee mit Blick auf vom Iran finanzierte und unterstützte Gruppen im Nahen Osten wie die Hisbollah-Miliz im Libanon. Bei den Angriffen seien „16 Flugzeuge der Kuds-Brigaden der Revolutionsgarden zielgenau zerstört“ worden. Die Al-Kuds-Brigaden sind für die Auslandseinsätze der Revolutionsgarden zuständig.

Update, 17:19 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben am Samstag nach eigenen Angaben einen Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Das Schiff mit dem Namen „Louise P“, das unter der Flagge der Marshall-Inseln fahre und „mit dem terroristischen Amerika in Verbindung“ stehe, sei mit einer Drohne angegriffen worden, teilten die Revolutionsgarden im Internet mit.

Kurz zuvor hatten die Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur Tasnim mitgeteilt, sie hätten am Samstag einen Öltanker in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Das Schiff „Prima“ sei am Morgen von einer Drohne getroffen worden.

Iran-News: Großbritannien bereitet Flugzeugträger vor

Update, 15:50 Uhr: Das Vereinigte Königreich bereitet einen Flugzeugträger für einen möglichen Einsatz im Nahen Osten vor und verkürzt daher die Vorbereitungszeit. Dies berichten britische Medien übereinstimmend. Die Vorbereitungszeit des Trägers HMS Prince of Wales wurde laut Sky News von 10 Tagen auf 5 Tage halbiert. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte gegenüber The Independent: „Seit Januar verstärken wir unsere britische Militärpräsenz im Nahen Osten und haben bereits Kapazitäten zum Schutz der britischen Bevölkerung und unserer Verbündeten in der Region stationiert, darunter Typhoon-Jets, F-35-Jets, Luftverteidigungssysteme und zusätzliche 400 Personen nach Zypern.“

Update, 15:02 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian löst mit seiner Entschuldigung bei Nachbarstaaten für Angriffe im eigenen Land Kritik aus. Hardliner werfen ihm vor, Schwäche zu zeigen, den nationalen Stolz zu verletzen und dem Land zu schaden. 

Der Abgeordnete Dschalah Raschidi-Kutschi schrieb X: „Bei allem Respekt, Herr Präsident, eine Entschuldigung wird ausgesprochen, wenn ein Fehler gemacht wurde (…) Aber wir haben keinen Fehler gemacht.“ Raschidi-Kutschi warf dem Präsidenten vor, seine Botschaft habe keinerlei Zeichen von Autorität gehabt und sei nur schwach gewesen – was Text, Ausdruck und Körpersprache betreffe.

Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs

Update, 13:43 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Ausweitung der Angriffe gedroht. Der Iran werde heute sehr hart getroffen und bislang nicht ins Visier genommene Gegenden würden für „komplette Zerstörung und sicheren Tod“ ernsthaft geprüft, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran werde „in die Hölle geprügelt“, schrieb Trump.

„Aufgrund des schlechten Verhaltens des Irans sind Gegenden und Gruppen von Menschen, die bislang noch nicht Ziel waren, unter ernsthafter Prüfung für vollständige Zerstörung und sicheren Tod“, schrieb Trump. Der Post auf seiner Plattform folgte auf Aussagen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, der am Morgen Bedingungen für ein Ende der eigenen Luftangriffe auf Nachbarländer stellte. 

US-Präsident TrumpUS-Präsident Donald Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an. © Kay Nietfeld/dpaIran attackiert Golfstaaten mit Raketen und Drohnen

Update, 13:08 Uhr: Trotz einer Entschuldigung von Irans Präsident Massud Peseschkian für Angriffe in der Golfregion dauern die Attacken dort an. Mehrere Golfstaaten teilten heute erneut mit, sie hätten Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt. Dabei standen unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar unter Beschuss.

Katars Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe eine Rakete abgefangen. Das emiratische Verteidigungsministerium erklärte heute früh, man reagiere auf Beschuss mit iranischen Drohnen und Raketen. Das Medienbüro der Metropole Dubai meldete zudem einen „kleinen Vorfall“ durch herabfallende Trümmerteile. Irans Marineeinheiten teilten der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge mit, diese hätten mit Drohnen US-Stützpunkte in Abu Dhabi und in Kuwait angegriffen.

Update vom 7. März, 12:14 Uhr: Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon in der Nacht zu Samstag fortgesetzt. Es seien Raketenwerfer, Waffenlager und andere militärische Anlagen der Schiiten-Miliz im Süden des Landes und in der östlichen Bekaa-Ebene bombardiert worden, schrieb die Armee auf Telegram. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von insgesamt 26 Toten.

Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd“

Erstmeldung vom 7. März: Der Iran-Krieg ist mittlerweile eine Woche alt. Ein Ende der Feindseligkeiten ist nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump hält inzwischen eine längere Dauer des Einsatzes für möglich. Und auch das Mullah-Regime in Teheran wird weiterkämpfen. „Die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen“, sagte Irans Präsident Massud Peseschkian in einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft. Trump hatte zuvor erklärt, er wolle kein Abkommen mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine „bedingungslose Kapitulation“ hinauslaufen.

Peseschkian rief außerdem seine Landsleute auf, alle internen Differenzen beiseitezulassen und geschlossen gegen äußere Bedrohungen aufzutreten. „Wenn wir Differenzen haben, ist es besser, sie untereinander zu lösen“, sagte er. Die iranische Bevölkerung ist gespalten: Ein Teil der Menschen im Iran unterstützt einen Sturz der politischen Führung und hofft, dass der Krieg diesen beschleunigt.

Iran-News: Schäden an Kliniken und Flughafen gemeldet

Unterdessen hat die israelische Armee in der Nacht nach eigenen Angaben unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Mehr als 80 Kampfflugzeuge seien im Einsatz gewesen, schrieb die Armee auf Telegram. Am Samstag sei dann eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran und Isfahan gestartet worden, teilte die israelische Armee am Vormittag mit. 

Die iranischen Staatsmedien berichten nach den Luftangriffen von schweren Schäden im ganzen Land. Betroffen seien unter anderem zwei Krankenhäuser in der Provinz Chuzestan im Südwesten des Landes. Laut Staatsfernsehen wurden das medizinische Zentrum Rasi in der Stadt Ahwaz und das Imam-Ali-Krankenhaus in Andimeschk durch Druckwellen nach Explosionen erheblich beschädigt. Unabhängige Bestätigungen dafür gibt es bislang nicht. 

Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib war auch der Inlandsflughafen Mehrabad im Westen von Teheran Ziel von Angriffen. Medienberichte zeigen Brände und große Schäden an dem Flughafen. Die Autobahn, die dorthin führt, ist demnach blockiert. Auch Militäranlagen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.

Luftalarm in Israel: Der Iran setzt seine Angriffe fort

Auch der Iran setzte seine Angriffe auf Israel die ganze Nacht über fort. Die israelische Armee rief Menschen in verschiedenen Teilen Israels zwischen Freitagabend und Samstagmorgen insgesamt siebenmal auf, Schutzräume wegen aus dem Iran anfliegender Raketen aufzusuchen. Über Einschläge oder Schäden durch Trümmerteile sowie über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

Israel und die USA greifen den Iran seit dem 28. Februar an. Der Iran beschießt seinerseits Israel und viele seiner Nachbarländer. Die Kosten dieses Militäreinsatzes sind enorm. Schon jetzt verschlingen allein die US-Angriffe Milliardensummen. (red)