Er besteht aus Silber, wiegt rund 16 Kilogramm und ist eine der begehrtesten Trophäen überhaupt im Eishockey. Der „Stanley Cup“ wird an Teams aus der nordamerikanischen Profiliga National Hockey League (NHL) vergeben. Jetzt war er für einige Tage zu Besuch in Düsseldorf – und kehrt Ende der Woche auch gleich wieder zurück in die Landeshauptstadt.

Am 13. und 14. März (Freitag und Samstag) nämlich feiert die NHL den ersten sogenannten „Hockey Day in Germany“. Der finden auf dem Gustaf-Gründgens-Platz vor dem Schauspielhaus statt. Dort können sich Besucher spätestens am zweiten Veranstaltungstag mit dem Pokal ablichten lassen. Das ist aber nur ein Teil des Events, das die „wachsende Popularität des Eishockeys in Deutschland“ feiern soll, wie die Düsseldorfer Stadttochter D-Sports erklärt.

Im Zentrum der Veranstaltung steht nämlich ein Public Viewing. Übertragen wird das Spiel Anaheim Ducks gegen Ottawa Senators. Die beiden Mannschaften gehören zur NHL, kommen aus Kalifornien und Kanada. Los geht die Partie am Samstag um 18 Uhr. Auf dem Gustaf-Gründgens-Platz wird dann auch die Sky-Sportstudio-Crew anwesend sein – mit Experte Patrick Köppchen und Kommentator Olivier Zwartyes.

Insgesamt soll es beim „Hockey Day“ am Freitag zwischen 17 und 21 Uhr sowie am Samstag zwischen 11 und 21 Uhr ein familienfreundliches Programm geben. Bei der kostenlosen Veranstaltung kann auch ein Quiz absolviert werden, es gibt Fan-Wettbewerbe und verschiedene interaktive Aktionen. Dazu gehören zum Beispiel Eishockey-Geschicklichkeitswettbewerbe, ein Tischhockey-Spiel oder eine Ecke zum Malen für Kinder.

Der „Stanley Cup“ war bereits Mitte der vergangenen Woche in Düsseldorf ausgestellt. Zu sehen war er auf der Messe „Sportsinnovation“, bei der es in der Arena an zwei Tagen um die Zukunft der Sportbranche ging. Die Trophäe wird seit 1947 an den Play-off-Gewinner der NHL verliehen. Erstmals vergeben wurde der Wanderpokal 1893, damals für das beste Amateur-Eishockeyteam Kanadas.