Frau tot, Mann entführt

Rätselhaftes Verbrechen: Mann in München festgenommen

09.03.2026 – 20:05 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Mann steht mit Handschellen gefesselt neben einem Polizeiauto (Symbolbild): Der Münchner sitzt nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft.Vergrößern des Bildes

Ein Mann steht mit Handschellen gefesselt neben einem Polizeiauto (Symbolbild): Der Münchner sitzt nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft. (Quelle: Imago/Fotostand)

Die Polizei findet eine tote Frau im Landkreis Rosenheim. Die Spur führt zu einem Mann aus München. In seiner Wohnung machen die Ermittler eine überraschende Entdeckung.

Ein rätselhaftes Gewaltverbrechen beschäftigt derzeit die Ermittler in Oberbayern. Die Kriminalpolizei in Rosenheim hat eine große Sonderkommission eingerichtet, nachdem eine 71-jährige Frau aus dem Landkreis Rosenheim tot aufgefunden wurde. Im Fokus der Ermittlungen steht ein 42-jähriger Mann aus München.

Ihm wird vorgeworfen, die Frau getötet zu haben. Zudem soll er ihren 82-jährigen früheren Ehemann in seiner Wohnung gefesselt festgehalten haben. Gegen den Mann wurde inzwischen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts erlassen.

Die Ermittler waren nach eigenen Angaben am Wochenende auf den Fall aufmerksam geworden. Hinweise deuteten darauf hin, dass mit der 71-Jährigen und ihrem ehemaligen Partner etwas nicht stimmen könnte. Spezialeinsatzkräfte kontrollierten daraufhin am Samstagabend das Wohnhaus der beiden in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim. Die Bewohner trafen sie dort jedoch nicht an – in einem nahegelegenen Bach entdeckten sie aber die Leiche der Frau.

Im Zuge der Ermittlungen sei der 42-jährige Deutsche aus München in Verdacht geraten. Spezialkräfte nahmen ihn am Sonntagabend in seiner Wohnung fest. „In der Wohnung konnte der Vermisste gefesselt aufgefunden werden“, berichtete die Polizei. Der 82-Jährige sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Rosenheimer Kriminalpolizei hat die Sonderkommission „Bach“ mit rund 35 Ermittlern eingerichtet, um die Hintergründe der Tat zu klären.