Die investiven Mittel für den Sport bezifferte die Landeshauptstadt selbst in ihrer Entwicklungs-Strategie mit zehn Millionen Euro jährlich. „Wir können sehr wohl verlangen, dass die Entwicklungs-Strategie Dresdens, die deren Stadtrat beschlossen hat, auch umgesetzt wird.“

In diesem Programm ist ein Bedarf von 300 Millionen Euro hinterlegt, der in 30 Jahren in jährlichen Zehn-Millionen-Euro-Chargen in den Dresdner Sport investiert werden solle. „Die dürfen wir einfordern“, sagt Kluger.

Die Realität sieht anders aus. „Getan wird aber im aktuellen Doppelhaushalt nahezu nichts – und wir befürchten auch im nächsten“, sagt Kluger und kommt zu dem Schluss: „Das muss sich ändern. Wir fordern die zehn Millionen Euro investiv und sechs Millionen Euro konsumtiv, jährlich ein – jährlich.”

Allerdings weiß auch Kluger um positive Signale, etwa, dass neue Schulturnhallen in Dresden „bereits größer gebaut werden, als der Bedarf der Schule es ausweist. Das nützt uns als Vereinssport sehr, das muss man auch mal sagen.“