Knapp 500 Stimmen trennten am Ende die beiden Gemeinderatslisten in Münster, die CSU und den Zusammenschluss von FWG/FBB, wobei diesmal die FWG/FBB die Nase vorne hatte. Bei der vergangenen Wahl hatte die CSU noch 100 Stimmen mehr. Auf die Sitzverteilung im künftigen Gremium hat dies aber keine Auswirkungen, beide Gruppierungen erhalten nach der Gemeinderatswahl am Sonntag wieder sechs Mandate – dies war auch schon die vergangenen beiden Wahlperioden so. Bürgermeister bleibt der gemeinsame und einzige Kandidat Jürgen Raab, der 81,8 Prozent der Stimmen erhielt. Bei der Wahl kam es auch zu einem kuriosen Ergebnis: So schrieben 18,2 Prozent der Wähler eine andere Person auf den Wahlzettel.
Für die CSU ziehen ins Gremium ein: Stimmenkönig Christian Oßwald (695 Stimmen), Philipp Fetsch (607), Gerd Steppich (350), Stefan Spies (341) und Christian Lichtenstern (283; neu). Wer das Sextett komplettiert, blieb lange spannend, da Maximilian Hugl und Alexandra Hartmann mit 258 Stimmen gleichauf lagen. Hier musste schließlich das Los entscheiden. „Wir haben extra nochmals nachzählen lassen, dass hier ja kein Fehler passiert“, erklärt Bürgermeister Jürgen Raab. Am Montagabend fand dann die Losentscheidung zugunsten von Maximilian Hugl (neu) im Rahmen einer Sitzung des Gemeindewahlausschusses statt.
Mehrere Kandidaten ließen sich nicht mehr für den Gemeinderat Münster aufstellen
Aufseiten von FWG und FBB wurden Moritz Freiherr von Schnurbein (551; neu), Leonhard Krabler (501), Armin Bischofberger (473), Christoph Braun (398; neu), Carolin Krabler (351; neu) und Manfred Hihn (333; neu) gewählt. Aus dem aktuellen Gemeinderat ließen sich Peter Werner (FWG/FBB; bisher zweiter Bürgermeister), Brigitte Englisch (CSU; bisher dritte Bürgermeisterin), Wolfgang Lichtenstern (FWG/FBB), Paul Halbmeir (FWG/FBB), Daniel Roßkopf (CSU) und Barbara Schlauderer (FWG/FBB) nicht mehr aufstellen.
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Daniel Weigl
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