Ausgerechnet Ursula von der Leyen stimmt ein in die Euphorie Emmanuel Macrons für ein Revival der Atomenergie. Dabei klappt in Frankreich in diesem Bereich: nicht viel.
12. März 2026, 20:38 Uhr
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Frankreich setzt weiterhin auf Atomkraft, während Deutschland auf erneuerbare Energien setzt. Macron betont die Bedeutung der Atomkraft, obwohl die Bauprojekte für neue Reaktoren Verzögerungen aufweisen. Die Pläne für Mini-Reaktoren geraten ins Stocken, da viele Start-ups scheitern. Auch das Großprojekt Flamanville kämpft mit Kostenexplosionen und Zeitüberschreitungen. Trotzdem betont Macron die führende Rolle Frankreichs in der Nuklearenergie, während Kritiker die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Atomkraft in Frage stellen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, spricht während der Eröffnungsplenarsitzung des IAEO-Kernenergiegipfels.
© Abdul Saboor/dpa
In Frankreich können die Worte zur Atomkraft kaum dramatisch genug ausfallen. „Wir befinden uns auf der Baustelle des Jahrhunderts“, sagte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Donnerstagnachmittag am AKW Penly, gelegen an der westfranzösischen Küste. Hier sollen am alten Standort zwei von Frankreichs sechs neuen Druckwassergeneratoren entstehen. Das heißt: Dem Meer soll hektarweise Fläche abgetrotzt werden. Macron schloss seine kurze Ansprache im Arbeitsschutzhelm mit einem „Vive le nucléaire, vive la République.“ Es lebe die Atomkraft, es lebe die Republik.