Anikas Konzerte sollen eine körperliche Erfahrung sein. Ihr neues Album „Abyss“ spiegelt Anikas Wunsch wider, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen vereinen und frei fühlen können, um sich inmitten des Chaos der Welt auszudrücken. Die in Großbritannien geborene und in Berlin lebende Musikerin Annika Henderson lädt die Hörer*innen in einen Raum der Befreiung, der Rebellion und der Ehrlichkeit ein. Mit Einflüssen, die von 90er-Grunge und Courtney Love bis hin zu Patti Smith und Genesis P-Orridge reichen, hat sie Songs geschaffen, die den Aufruhr unserer Zeit ansprechen und gleichzeitig ein emotionales Ventil bieten. Oder wie sie es ausdrückt: „Dies ist ein Raum für dich“.
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Dienstag, 3. März, 20 Uhr
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Straße 12 a
04277 Leipzig
Feiert seinen „Körper“: Romano
Romano kennt keine musikalischen Grenzen. Rappen über Metal, euphorischer Drum’n’Bass, surrende Westcoast-Klänge, poppige Balladen – längst hat der Paradiesvogel aus Berlin-Köpenick seinen eigenen Sound kreiert. Auf seinem neuen Album „Körper“ feiert Romano den menschlichen Körper in all seinen Formen und Absurditäten mit witzigen Hymnen. Zwischen Siriusmos futuristisch kantigen Beats und Romanos erzählerischem Sprechgesang entsteht ein surreales Hörmärchen voller Wortwitz und Tiefgang. Und live macht das erfahrungsgemäß noch viel mehr Spaß als auf Platte, wenn alle gemeinsam mit Romanos Zöpfen mit dem Po wackeln.
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Donnerstag, 5. März 2026, 20 Uhr
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Straße 12 a
04277 Leipzig
Bittersüße „Große Kunst“: Betterov
Betterov wird „… durch die Decke gehen, der Typ. Um den muss man sich keine Sorgen machen“, prophezeite einst Olli Schulz und hatte ausnahmsweise mal recht. Betterovs Debütalbum „Olympia“ landete 2022 in den Top 5 der Charts und wurde sehr gefeiert, auch die Konzerte des Thüringers waren schnell ausverkauft. Nun ist sein zweites Album erschienen: „Große Kunst“ dokumentiert die Schlägerei seines Protagonisten mit internalisierten Heimatgefühlen – und ein bittersüßes Nachhausekommen. Gleichzeitig erzählt es vom Was davor geschah, von serpentinenartigen Biografien, von Flucht, von Stacheldraht, von Ferngläsern, von einem selbsternannten Friedensstaat, der aus Ruinen auferstand und Ruinen hinterließ. Dazu Indie-Musik, die trotz ihrer Schroffheit feierlich zu glitzern scheint, kühlen Dark Wave-Elementen zeremoniöse Melodiebögen entgegensetzt und dabei mit traurigschöner Melancholie überzeugt.
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Mittwoch, 4. März 2026, 20 Uhr
Club Tante Ju
An der Schleife 1
01099 Dresden
Donnerstag, 26. März 2026, 20 Uhr
Felsenkeller
Karl-Heine-Str. 32
04229 Leipzig
Deutschlands letzter Troubadour: Tristan Brusch
Man sagt Tristan Brusch nach, dass er Deutschlands letzter Troubadour ist, ein waghalsiger Dichter, Sänger der Herzen, Nachschärfer der Erinnerungen, Gentleman mit Handtasche, Romantiker mit Rasierklinge unter der Zunge. Und ja, der Musiker ist ein Poet, das steht fest. Tristan Brusch singt zärtlich und meint es brutal, denkt wie ein radikaldemokratischer Aristokrat auf LSD und findet immer das schönste oder auch wildeste Bild, das ist bei ihm oft ein und dasselbe. Letztes Jahr ist der letzte Teil der rückwärts erzählten, dunkelromantischen Am-Trilogie erschienen: „Am Rest“, „Am Wahn“ und „Am Anfang“. Es geht um Anfänge und Verluste – von Menschen, Herzen und Unschuld. Und wenn er das live singt, wird man sicher sein: Es ist der Anfang von etwas Neuem, Schönem, Aufregendem.
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Mittwoch, 18. März 2026, 20 Uhr
Beatpol
Altbriesnitz 2a
01157 Dresden
27. März, Conne Island, Leipzig: Ausverkauft!
Pop mit feinem Humor: Fritzi Ernst
Fritzi Ernsts musikalische Karriere begann mit einem Hit namens „Pisse“, den sie als Teil des Duos Schnipo Schranke sang. Inzwischen ist sie als Solo-Künstlerin unterwegs und hat mit ihrem Song „Introvert Memes“ die inoffizielle Hymne für alle „Lieber-in-der-Ecke-Steherinnen“ und „Gleich-zuhause-auf-der-Couch-Bleiberinnen“ geschrieben. Jetzt geht die Hamburger Musikerin – ganz entgegen aller Introvert-Vibes – wieder raus auf Tour, um die Songs ihrer beiden Alben „Keine Termine“ und „Jo-Jo“, die sie gemeinsam mit Ted Gaier von Die Goldenen Zitronen produziert hat, live zu spielen. Dort wird sie zeigen, dass sie mit feinem Humor und großer Wärme, die stillen Momente des Lebens in Pop-Songs zu verwandeln, die berühren, trösten – und trotzdem zum Tanzen bringen.
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Dienstag, 10. März 2026, 20 Uhr
GrooveStation
Katharinenstraße 11-13
01099 Dresden
Mittwoch, 11. März. 20 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Lützner Str. 29
04177 Leipzig
Deutsche Texte mit Humor: Kapa Tult
Kapa Tult sind quasi Die Ärzte, haben die Chefinnen von ihrem Label Ladies & Ladys mal über die Leipziger Band gesagt. Schließlich haben Kapa Tult eine singende Songschreiberin an der Gitarre, eine Steh-Schlagzeugerin und einen grinsenden Bassisten. Aber es gibt mindestens einen Unterschied: Sie haben auch noch eine Keyboarderin und sind somit den Ärzten zumindest zahlenmäßig überlegen und klingen nicht so punkig. Aber auch Kapa Tult singen deutsche Texte mit Humor – nur über andere andere Themen: Schulsystem, Klimakrise, Schönheitsideale und die Mutter, die darauf wartet, dass man endlich mal eine ernsthafte Liebesbeziehung führt. Das neue Album „Alles immer gleichzeitig“, das von Moses Schneider produziert wurde, klingt druckvoll, roh und zugleich pointiert. Pop trifft auf Punk-Attitüde, Ironie auf Ernst, kollektiver Mitsingmoment auf messerscharfe Beobachtung.
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Das Konzert ist mittlereweile ausverkauft.
Samstag, 14. März 2026, 20 Uhr
Conne Island
Koburger Str. 3
04277 Leipzig
„Super Sonic Youth”: Nils Keppel
Konzerte von Nils Keppel sind das Gegenteil einer kalkulierten Pop-Show, denn sie vermitteln den Charme einer Zeit, in der es noch möglich war, im Moment zu leben. Dennoch zeigt der Wahl-Leipziger auf der Bühne große Gefühle. Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. Sein Debütalbum „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Und das kann man nach vielen ausverkauften Konzerten in ganz Deutschland nun auch in Dresden erleben.
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Freitag, 27. März 2026, 20 Uhr
GrooveStation
Katharinenstraße 11-13
01099 Dresden
Ein-Mann-Band: Konrad Küchenmeister
Konrad Küchenmeister begann seine Solokarriere als Straßenmusiker auf öffentlichen Plätzen und Flohmärkten in Berlin. Seitdem hat sich einiges geändert, er spielte tausend Konzerte auf der ganzen Welt, nicht zuletzt als Support-Act von Manu Chao in Brasilien. Denn der in Berlin lebende Dresdner klingt sehr international mit seiner Interpretation von Genres wie Drum’n’Bass, Reggae, Dub, Hip Hop, Ska, Balkan Beats und Dubstep. Auf der Bühne ist das besonders beeindruckend, weil der Multiinstrumentalist alles live komponiert, arrangiert, kreiert und mixt. Zu Instrumenten wie Gitarre, Bass, Melodika, Keys, Drums und Percussion – und gerne auch mal auf Flaschen und Töpfen.
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Freitag, 13. März 2026, 23:30 Uhr
HumorZone-Spezial-Aftershow
Ostpol
Königsbrücker Str. 47
01099 Dresden