Berliner vergeben Chance  

Morgallas Tor-Debüt lässt VfL Bochum spät gegen Hertha jubeln

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Durch ein spätes Gegentor hat Hertha BSC den Ausrutscher der Konkurrenz nicht genutzt und den Rückstand auf die Aufstiegsplätze nur minimal verringern können. Die Berliner mussten sich im Olympiastadion gegen den VfL Bochum mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben und haben sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei.

Geburtstagskind Dawid Kownacki (45. Minute/Foulelfmeter) hatte die Hausherren in Führung gebracht. Der eingewechselte Tor-Debütant Leandro Morgalla (90.+1) glich für den VfL, der im Liga-Mittelfeld bleibt, aus. Acht Spieltage stehen noch aus.

„Es ist mein allererstes Profitor, ich habe lange drauf gewartet“, sagte Morgalla bei „Sky“. „Wie man davor gesehen hat, bin ich bei Ecken eigentlich immer in der Absicherung und habe da vorne nichts zu tun. Jetzt stand es 0:1 und ich dachte: Komm‘, versuche ich mal mein Glück. Und zum Glück ist er dann reingegangen.“

Nach einem Abtasten in der Anfangsphase erhöhten die Gastgeber ab Mitte der ersten Halbzeit den Druck und zwangen die Bochumer weit in die eigene Hälfte. Vor allem Josip Brekalo strahlte beim Hauptstadt-Klub, der ohne seinen gesperrten Kapitän Fabian Reese auflief, Torgefahr aus. Beim VfL fehlte in Mats Pannewig der Siegtorschütze aus der Vorwoche auch wegen einer Gelbsperre. Als sich die Gäste schon fast in die Halbzeit gerettet hatten, foulte Noah Loosli Kownacki im Strafraum. Der Pole verwandelte an seinem 29. Geburtstag sicher.


Nach dem Wechsel trat der Bundesliga-Absteiger aus Bochum mutiger auf und überquerte zumindest regelmäßig die Mittellinie. Kurz dahinter war aber meist Endstation. Eine echte Torchance hatte der VfL bis zur 74. Minute nicht. Dann landete ein Kopfball von Philipp Hofmann knapp neben dem Pfosten. Die Partie lebte von ihrer Spannung. Herthas Spiel nach vorn existierte quasi nicht mehr – das bestrafte Morgalla kurz vor Spielende.