Die USA haben Ermittlungen zu Zwangsarbeit in China aufgenommen. Die Volksrepublik ortet einen Verstoß gegen nationales und internationales Recht.

China hat am Montag gegen neue US-Ermittlungen zu Zwangsarbeit protestiert und der Regierung in Washington den Missbrauch eines Handelsgesetzes vorgeworfen. Die USA hätten den Untersuchungsprozess erneut missbraucht, um nationales Recht über internationale Regeln zu stellen, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Die Untersuchung sei „extrem einseitig, willkürlich und diskriminierend und ein typischer protektionistischer Akt“.

Das Büro des US-Handelsbeauftragten hatte vergangene Woche eine Untersuchung nach dem sogenannten Abschnitt 301 gegen 60 Volkswirtschaften wegen des Vorwurfs der Duldung von Zwangsarbeit eingeleitet. China forderte die USA auf, ihre „falschen Praktiken“ zu korrigieren und eine Lösung im Dialog zu finden. Das Ministerium erklärte weiter, es werde den Verlauf der US-Untersuchung aufmerksam verfolgen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu verteidigen. (APA/Reuters)

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