Geheimtipp in Franken

Ein Ausflug in eine romantische Weinstadt

Aktualisiert am 17.03.2026 – 03:32 UhrLesedauer: 2 Min.

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Durchblick vom Mittagsturm zum Rödelseer Tor (Archivbild): Die historischen Wehranlagen sind komplett erhalten. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Andreas Vitting/imago)

Wein, Fachwerk und eine reiche Geschichte – das bietet eine Kleinstadt in Unterfranken alles. Diese Sehenswürdigkeiten sollten Besucher nicht verpassen.

Nicht einmal 5.000 Einwohner zählt die Kleinstadt Iphofen – und dennoch kann man sie getrost als Geheimtipp für Ausflügler bezeichnen. Das liegt zum einen an ihrer Lage inmitten der fränkischen Weinberge, zum anderen an ihrer historischen Altstadt. Warum sich ein Besuch in der Stadt, die keine 80 Kilometer von Nürnberg entfernt liegt, besonders lohnt.

Das Herz von Iphofen schlägt in der Altstadt. Anders als beispielsweise in Rothenburg ob der Tauber ist dieser nicht überlaufen. Besucher können bei einem Spaziergang den historischen Ortskern mit seinen verwinkelten Gassen und stolzen Bürgerhäusern aus den vergangenen Jahrhunderten entdecken. Bis heute prägt außerdem die komplett erhaltene Wehranlage das Stadtbild.

Besonders sehenswert sind neben der Stadtmauer selbst die Tore und Türme an der Mauer. Das bekannteste der drei noch erhaltenen Tore ist zugleich das älteste – das Rödelseer Tor. Das Ensemble – bestehend aus einem Turm, einem schmucken Fachwerkhaus und dem eigentlichen Tor – gilt laut der Stadtverwaltung als Wahrzeichen Iphofens. Erbaut wurde es zwischen 1455 und 1466.

Direkt daneben liegt ein ehemaliges Gefängnis: Im wuchtigen Mittagsturm hausten all jene, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, heißt es auf der Webseite der Stadt. Auch die benachbarte Stadtpfarrkirche St. Veit kann besichtigt werden. Besucher erwartet eine Mischung aus Spätgotik, Renaissance und Frühbarock. Zudem sind die beiden anderen, noch erhaltenen Tore, das Mainbernheimer Tor sowie das Einersheimer Tor, ebenfalls einen Abstecher wert.