Ein mit Sand gefüllter Luftballon mit dem Aufdruck "Die Linke" liegt auf einem Tisch.

Stand: 18.03.2026 09:00 Uhr

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Niedersachsen, Gerhard Wegner, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Linke. Hintergrund ist ein Parteitagsbeschluss des Landesverbandes.

In dem Beschluss des Landesparteitags am vergangenen Wochenende in Hannover wird ein „heute real existierender Zionismus“ abgelehnt. Die Partei unterstellt Israel, einen Völkermord an den Palästinensern zu begehen. Wegner nennt den Beschluss katastrophal. Die Linke versuche, mit Antisemitismus Wählerstimmen zu gewinnen, sagte er dem NDR Niedersachsen. Der Landesverband spreche Israel das Existenzrecht ab. Das sei ein Dammbruch, so Wegner.

Kritik auch innerhalb der Partei

Auch innerhalb der Partei ist das Papier umstritten. Bundesvorstand Jan van Aken sagte, dass der Beschluss eine grobe Schlagseite habe. Deshalb fände er ihn nicht gut.