Wenn sich im Frühjahr die literarische Welt neu sortiert, führt kaum ein Weg an Leipzig vorbei: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag öffnet die Leipziger Buchmesse (LBM) wieder ihre Tore und verwandelt die Stadt in einen vibrierenden Treffpunkt für Geschichten, Debatten und Entdeckungen. Ihr Profil unterscheidet sich seit Langem von anderen großen Bücherschauen wie in Frankfurt: Leipzig ist weniger vom Geschäft hinter den Kulissen geprägt, sondern stärker vom direkten Austausch zwischen Publikum, Autoren und Verlagen. Diskussionen und Formate wie „Leipzig liest“ verteilen sich dabei nicht nur über das Messegelände, sondern auch über die Stadt. Die WZ hat Autorinnen und Autoren aus Wuppertal gefragt, was sie an dieser Messe reizt – und warum Leipzig für sie mehr ist als nur ein Termin im Kalender.