Lok Leipzig mit Problemen – Arcalean-Tor geklaut
Auf zwei Positionen änderte Jochen Seitz seine Startelf. Für den verletzten Stefan Madewrer rückte Djamal Ziane in die Startelf. Linus Zimmer ersetzte den gesperrten Tobias Dombrowa. Und Lok kam sehr schwer in die Partie gegen einen Tabellenletzten, der offensiv zeitweise richtig guten Fußball spielte. Chancen gab es auf beiden Seiten. Ayodele Adetula hatte eine in der zwölften Minute, der Schuss wurde aber noch abgefälscht und wurde zu einer leichten Beute für Keeper Alexios Dedidis. Auf der anderen Seite vergaben Stanley Keller (19.) und Nicolas Hebisch (26.) klare Möglichkeiten.
In der 25. Minute lag der Ball auch im Tor der Gäste, als Jonas Arcalean aus sechs Metern einnetzte, der Schiedsrichterassistent aber zuvor Grötzinger im Abseits sah. Eine Fehlentscheidung, wie die Bilder zeigten. Gegen Ende der ersten Halbzeit nahm die Partie noch einmal Fahrt auf. Arcalean, gefälligster Lok-Spieler, lief über rechts in den Strafraum. Seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer (33.). In der 40. Minute versucht Arcalean dann den Beinschuss gegen Dedidis, der aber mit einer Fußabwehr klären konnte.
Keine Steigerung beim Spitzenreiter – Zehlendorf eiskalt
Eigentlich folgt nach einer schwächeren ersten, dann meist eine starke zweite Halbzeit. Doch gegen Zehlendorf gab es keinen Ruck. Im Gegenteil, die Berliner wirkten nach dem Wechsel spielstärker und in der Offensive deutlich zielstrebiger Der Führungstreffer in der 63. Minute fiel nicht einmal mehr überraschend. Nach einer leichten Berührung an den durchlaufenden Ben Schulz verwandelte Nasuhi-Noah Jones den fälligen Elfmeter sicher im linken unteren Eck. Auch danach blieb bei Lok vie Stückwerk, während ie Gäste ihre Konterräume zu nutzen wussten und in der 70. Minute nachlegten. Schulz zog aus 15 Metern ab, Lukas Wilton fälschte noch unhaltbar zum 0:2 ab. Damit war die Partie durch, Niklas Doll prüfte noch den rechten Pfosten des Leipziger Tores. Lok versuchte es, eine richtig klare Chance ergab sich aber nicht mehr.