Unfall, Stau, Berufsverkehr – auf der A5 bei Karlsruhe ist Tag für Tag einiges los. Das sorgt bei Autofahrern regelmäßig für Frust. Die Karlsruher CDU-Gemeinderatsfraktion will etwas dagegen tun. Ihre Idee: Den Seitenstreifen auf der A5 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach und Karlsruhe-Nord in eine reguläre Fahrbahn umzuwandeln.

Auf einer Länge von 400 Metern soll so der Bereich um die Anschlusstelle entschärft werden. Aber würde eine zusätzliche Fahrbahn tatsächlich die erhoffte Entlastung bringen? Das haben wir die ka-news-Community in unserem vorangegangenen Artikel gefragt – und nicht alle sind von dem Vorschlag der CDU begeistert.

„Da sollte doch eine zweite Rheinbrücke wichtiger sein“

„Noch mehr Verkehrslärm und Dreck durch vorbeidonnernde Lkws und Raser für die Anwohner an den zur Autobahn liegenden Wohngebieten“, schreibt etwa ka-news-Kommentator Francisco Garrincha und sieht neue Probleme auf Karlsruhe zukommen. „Jetzt schon hört man den Straßenverkehr lautstark Tag und Nacht kilometerweit.“

Andere Leser sehen eher die Umwandlung des Standstreifens in einen Fahrstreifen selbst als Problem: „Es reicht mit Baustellen in Karlsruhe und auf der A8“, schreibt so etwa User Steffen Mock auf Facebook. Nutzer Axel Berg hat gleich einen ganz anderen Vorschlag zur Güte: „Da sollte doch eine zweite Rheinbrücke wichtiger sein“, schreibt er.

Acht andere User teilen mit einem „Gefällt mir“ seine Meinung unter dem Kommentar. Auch beim Thema Umfahrung Hagsfeld gehen die Meinungen der ka-news-Leser auseinander.

„Sehr gefährliche Situationen“ machen Fahrstreifen nötig

Doch es gibt nicht nur Kritik: Facebook-Kommentatorin Jutta Schückle fragt sich etwa, warum diese Idee nicht schon viel früher aufkam: „Das hatten wir schon damals nicht verstanden, dass es nicht genauso gemacht wurde wie bei der Auffahrt gegenüber“, schreibt sie.

Auch Andreas Baur hält den zusätzlichen Fahrstreifen für „dringend erforderlich“, wie er auf Facebook kommentiert: „Ich erlebe hier öfter sehr gefährliche Situationen bei der Auffahrt Durlach in Richtung Norden.“

Klar ist: Das Thema beschäftigt Karlsruhes Autofahrer und Anwohner ebenso wie die Politik. Ob der Fahrstreifen tatsächlich entsteht, steht aktuell aber noch in den Sternen. Laut CDU-Fraktion soll sich die Stadt Karlsruhe nun erst einmal zusammen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) mit dem Thema befassen.

  • Melissa Betsch

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