Am Kölner Flughafen

Zoll öffnet Kaffee-Packung – und macht brisante Entdeckung

26.03.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 1 Min.

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Kaffeeverpackung mit Kokain-Kaffee-Gemisch: Dieses Foto veröffentlichten die Zöllner am Donnerstag. (Quelle: Hauptzollamt Köln)

Kaffee aus Kolumbien – doch beim Zoll am Flughafen Köln/Bonn löst die Sendung sofort Misstrauen aus. Zu Recht, wie sich zeigt.

Am Flughafen Köln/Bonn hat der Zoll einen ungewöhnlichen Schmugglerversuch aufgedeckt: Fast 130 Kilogramm eines Kokain-Kaffee-Gemischs waren in mehr als 250 Kaffeeverpackungen versteckt – auf dem Weg von Kolumbien nach Deutschland.

Die Beamten wurden bei der Kontrolle der Sendung misstrauisch und setzten ein mobiles Spezialgerät ein, das den Verdacht bestätigte: Das schwarz dunkel gefärbte Kokain war als gemahlener Kaffee getarnt worden.

Pressesprecher Jens Ahland vom Hauptzollamt Köln betonte die Bedeutung des Funds: „Dieser außergewöhnliche Aufgriff ist das beste Beispiel für die tägliche Herausforderung, sich nicht von der Optik oder Aufmachung der Pakete oder deren angeblichem Inhalt täuschen zu lassen.“

Die Sicherstellung ereignete sich vor wenigen Wochen. Zu weiteren Details schweigt die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen. Die Ermittlungen übernimmt das Zollfahndungsamt Essen.