21-Punkte-Führung kurz vor der Pause

Die Thüringer legten den Grundstein für den Sieg in den ersten beiden Vierteln, als man Hamburg kaum zur Entfaltung kommen ließ und immer wieder Dreier versenkte. Nach sechs Minuten stand es 23:7, kurz vor der Pause hatte das Harmsen-Team beim 61:40 (20.) den größten Vorsprung im Spiel.

Hamburger Aufholjagd – Jena behält die Nerven

Nach der Pause profitierte Jena von den guten ersten beiden Vierteln. Denn Hamburg blies zur Aufholjagd. Mit einem 8:0-Lauf starteten die Norddeutschen ins dritte Viertel, gewann das auch mit 28:23, mit einem 6:0-Lauf ging Hamburg ins Abschlussviertel. Knapp drei Minuten vor dem Ende waren die Norddeutschen bis auf zehn Punkte dran (100:90). Doch mit einem 6:0-Lauf durch Wieskamp (4) und Braxton (2) entschieden die Thüringer das Spiel für sich.

Beeindruckend in der Jenaer Statistik vor allem die Dreierquote: 17 Mal punkteten die Thüringer dreifach, Hamburg nur sechsmal.

Harmsen: „Ein anderes Team als zu Saisonbeginn“

Jena-Coach Björn Harmsen war nach dem Spiel zufrieden und nahm in seiner Analyse auch Bezug auf die bittere 84:108-Niederlage in der Vorwoche gegen den MBC: „Wir haben heute die Physis und die Energie wieder gehabt“, sagte der 43-Jährige: „Die Mannschaft hat die letzten Wochen sehr gut gearbeitet. Und hat nach drei langen Auswärtsspielen zuletzt in Weißenfels einfach die Kraft gefehlt. Wenn wir die Kraft haben, können wir spielen, wie wir heute gespielt haben.“ Der Coach lobte die mannschaftliche Geschlossenheit. „Wir bewegen den Ball viel besser. Das ist ein anderes Team als wir es zu Saisonbeginn hatten, als wir viel über Eins-zu-Eins-Situationen gekommen sind. Jetzt müssen wir über das Teamplay kommen das machen wir sehr gut.“