Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bekommt 610 neue Fahrradstellplätze, verteilt an zwölf S- und U-Bahnhöfen. Neben 490 „freien Stellplätzen“, also Fahrradbügeln, werden 120 „gesicherte Plätze“ gebaut. Darüber informierte die landeseigene Gesellschaft Infravelo.

Bezirke-Newsletter: Friedrichshain-Kreuzberg

Mehr Neuigkeiten zum Bezirk gibt es in unserem Newsletter — jede Woche per E-Mail.

Diese Fahrradboxen sind besonders für Pendler:innen interessant, wie zum Beispiel am S- und U-Bahnhof Warschauer Straße, wo 80 Boxen hinkommen sollen. 40 weitere werden am U-Bahnhof Moritzplatz errichtet. 24 Stunden lang können Räder hier sicher und wetterfest untergebracht werden.

„Wer täglich pendelt, bezahlt gar nicht“, heißt es von Infravelo. Die Abstellboxen können über eine App von „ParkYourBike“ genutzt werden. Im „Flex-Tarif“ können Nutzer:innen ihre Fahrräder bis zu 24 Stunden kostenfrei abstellen. Danach kosten weitere 24 Stunden 70 Cent. Auch Zeitkarten für Vielparker:innen stehen zur Verfügung. Eine Monatskarte kostet 7 Euro und eine Jahreskarte 70 Euro.

Diese Abstellanlagen gibt es zum Beispiel bereits am S-Bahnhof Adlershof. „ParkYourBike“ möchte das Netz in Berlin und Brandenburg weiter ausbauen. Die neuen Boxen werden aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA)“ finanziert. Die Tiefbauarbeiten werden im April ausgeschrieben, der Baustart ist für Ende Mai vorgesehen. Ende des Jahres sollen die Anlagen in Betrieb gehen.

Mehr aus dem Bezirk: Neue Zahlen zum Görlitzer Park in Berlin Großteil der Straftaten findet außerhalb des Görli statt „Bei uns ist es wie bei den Simpsons“ Das Geheimnis der Kreuzberger Körtestraße

Gleich 118 neue Fahrradbügel entstehen am U-Bahnhof Kochstraße. 72 am Moritzplatz, 82 am Südstern, 96 an der Weberwiese, 32 am Gleisdreieck, 16 am Anhalter Bahnhof, 12 an der Gneisenaustraße, 16 am Görlitzer Bahnhof, 24 am Hermannplatz, 10 an der Möckernbrücke und 12 an der Schönleinstraße.

Wie Infravelo schreibt, ist es nicht immer leicht, geeignete Flächen zu finden. So müssen der Denkmalschutz sowie der Umweltschutz beachtet und Flucht- und Rettungswege freigehalten werden.