12:55 Uhr
Feierabend
Gleich ist es in Japan 21:00 Uhr, und damit sind wir hier an dieser Stelle am Ende des Freitags angekommen. Morgen müssen wir unsere Wecker erneut früh stellen, FT3 steht bereits um 03:30 Uhr MEZ an.
Das Qualifying beginnt um 07:00 Uhr MEZ, und dann sind auch wir hier wieder mit einer neuen Tickerausgabe für euch am Start. Habt noch einen schönen Rest-Freitag, kommt gut ins Wochenende und bis dann!
12:45 Uhr
McLaren: Wir vertrauen Mercedes
Und auch zwischen McLaren und Mercedes gibt es keinen Ärger, nachdem in China keiner der beiden McLaren-Piloten am Rennen teilnehmen konnte. Zwar war in beiden Fällen die Batterie von Mercedes dafür verantwortlich.
Doch Teamchef Andrea Stella betont: „Wir haben gemeinsam mit HPP das Problem untersucht.“ Und nun vertraue man „zu 100 Prozent darauf, dass HPP Abhilfemaßnahmen ergriffen hat.“
„HPP hat sehr hohe Standards“, sagt Stella und erklärt: „Wenn sie Informationen aus einem Fehler zu verarbeiten haben, werden sie mit Sicherheit alle notwendigen Erkenntnisse, Anpassungen und Maßnahmen umsetzen, um eine Wiederholung zu vermeiden.“
Daher habe man keine Angst davor, dass man in Japan noch einmal so ein Debakel erlebe.
12:28 Uhr
Honda: Keine Probleme mit Aston Martin
Laut HRC-Präsident Koji Watanabe ist die Stimmung zwischen Honda und Aston Martin aktuell nicht angespannt. „Die Beziehung zwischen Aston Martin und Honda ist recht gut“, stellt er klar.
Obwohl das Projekt in einer Krise steckt, versichert er, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten „eng“ sei. „Auch ich habe mit Herrn Stroll und Adrian Newey ein recht gutes Verhältnis“, so Watanabe.
Er mache sich daher „keine Sorgen“, betont er.
12:13 Uhr
Verstappen muss sich erklären
Die Kollegen von Bild berichten, dass es heute am Morgen ein Treffen zwischen Max Verstappen und Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies gab. Dabei sollte der Niederländer erklären, wie es zu der Situation gestern in seiner Medienrunde kam.
Dem Bericht nach habe der Vorfall für Verstappen keine Konsequenzen, doch Mekies habe klargestellt, „dass Red Bull kein Team ist, das Journalisten aus der Hospitality wirft“, heißt es.
11:56 Uhr
Ferrari: Rückstand keine Überraschung
Bei der Rennpace sieht es besser aus, aber auf einer schnellen Runde hat Ferrari aktuell Rückstand. Sportdirektor Diego Ioverno sagt dazu: „Ich denke, der Abstand entspricht mehr oder weniger unseren Erwartungen.“
Er stehe in Einklang mit den ersten Rennen, „vor allem bei den kurzen Runs“, so der Italiener, der betont: „Dennoch müssen wir versuchen, uns zu verbessern. Wir werden unser Bestes geben, die Daten analysieren und versuchen, einige kleinere Probleme zu beheben, die wir hatten.“
„Ich glaube, ihr habt gehört, wie Lewis sich über den Mangel an Vertrauen beklagt hat. Die Strecke ist mit dem neuen Asphalt im zweiten Abschnitt schwierig. Entscheidend wird sein, dass die Reifen schon ab der ersten Runde richtig funktionieren“, so Ioverno.
11:35 Uhr
Haas zufrieden: Fokus auf dem Qualifying
Oliver Bearman landete heute auf P9 und berichtet: „Es war ein guter Tag.“ Allerdings betont er auch, dass die Abstände im Mittelfeld sehr eng seien. Daher müsse man über Nacht noch „etwas Rundenzeit“ finden.
Er erinnert: „Letztes Jahr war es hier sehr schwer zu überholen, und es war vielleicht eines der Rennen mit den wenigsten Überholmanövern. Mit diesen neuen Regeln wird es jedoch mehr Möglichkeiten geben.“
„Aber das Qualifying wird weiterhin oberste Priorität haben“, so Bearman. Teamkollege Esteban Ocon betont derweil nach P11 ebenfalls, dass der Freitag „positiv“ für Haas verlaufen sei.
Das US-Team ist nach den ersten beiden Rennen überraschend WM-Vierter und will auch in Suzuka wieder punkten.
11:21 Uhr
Nächstes Einstopprennen
Auch in Suzuka wird es am Sonntag im Normalfall wohl wieder lediglich einen Boxenstopp pro Fahrer geben. Es werde „mit ziemlicher Sicherheit“ ein Einstopprennen werden, sagt Pirelli-Chefingenieur Simone Berra.
„Es ist interessant, dass McLaren als einziges Team heute nicht mit den harten Reifen getestet hat. Das ist eine merkwürdige Entscheidung, die vielleicht darauf abzielt, beide Sätze C1-Reifen für den Sonntag zu schonen, damit im Falle einer Neutralisierung ein frischer Satz zur Verfügung steht“, so Berra.
Heißt: Sollte es am Sonntag ein Safety-Car geben, könnte es auch mehr als einen Stopp geben. Unter normalen Umständen sollten aber die meisten Piloten mit einem Boxenstopp durchfahren.