Bei einer ökumenischen Berliner Karfreitagsprozession stehen die Repräsentanten mit einem Kreuz vor dem Berliner Dom und dem Fernsehturm. (Quelle: dpa/Gateau)

Stand: 03.04.2026 • 15:19 Uhr

Die Berliner Karfreitagsprozession steht dieses Jahr ganz im Zeichen psychischer Erkrankungen. Sie fand unter dem Motto „Wenn die Seele leidet“ am Freitag in Berlin statt.

Bei der ökumenischen Karfreitagsprozession wurde ein 80 Kilogramm schweres grünes Kreuz von der Sankt Marienkirche am Alexanderplatz durch die Berliner Innenstadt getragen.

Hochrangige Vertreter nahmen Teil

Die Prozession stoppte unter anderem am Berliner Dom, Unter den Linden und am Bebelplatz. An diesen Orten wurden Texte vorgelesen, die seelisches Leid thematisierten. Die Prozession endete in der katholischen Sankt-Hedwigs-Kathedrale ebenfalls in Mitte.

Mit dabei waren der evangelische Berliner Landesbischof Christian Stäblein, Erzbischof Heiner Koch von der katholischen Kirche sowie Bischof Emmanuel von Christoupolis für die griechisch-orthodoxe Kirche. Am Karfreitag, einem der ältesten Gedenktage des Christentums, stellen die Kirchen das Leiden und Sterben Jesu ins Zentrum.

Sendung: rbb|24, 03.04.2026, 15:17 Uhr

Audio: rbb|24, 03.04.2026, Yasser Speck

Rundfunk Berlin-Brandenburg