In mehreren Karlsruher Stadtteilen sind derzeit Personen unterwegs, die sich fälschlich als Mitarbeitende der Stadtwerke Karlsruhe ausgeben. Nach Angaben der Stadtwerke versuchen sie, Kundinnen und Kunden mit Druck und irreführenden Aussagen zu einem Wechsel des Stromanbieters zu bewegen. Die Stadtwerke betonen, dass sie mit diesen Aktivitäten nichts zu tun haben. Das gaben sie in einer Mitteilung vom 2. April bekannt.
Stadtwerke warnen vor Täuschungsversuchen
In mehreren Fällen erhielten Betroffene im Nachhinein Kündigungsbestätigungen und Vertragsunterlagen anderer Energieversorger, obwohl sie keinen Anbieterwechsel veranlasst hatten. Christine Willinki, Bereichsleiterin Vertrieb, stellt klar: Haustürvertrieb sei grundsätzlich ein legitimer Vertriebsweg, entscheidend seien jedoch Transparenz und Fairness – von Täuschungsversuchen wie in den aktuellen Fällen grenze man sich deutlich ab. Mitarbeitende der Stadtwerke könnten sich jederzeit eindeutig ausweisen. Wer Zweifel hat, sollte sich den Dienstausweis zeigen lassen und die Angaben telefonisch bei den Stadtwerken überprüfen.
Keine sensiblen Daten an der Haustür weitergeben
Die Stadtwerke raten außerdem, an der Haustür keine sensiblen Daten wie Zähler- oder Kundennummer sowie Bankverbindung weiterzugeben. Bei Telefonanrufen sollten Unterlagen zunächst schriftlich angefordert und in Ruhe geprüft werden. Wer ungewollt einen Vertrag abgeschlossen hat, kann diesen bei Haustür- und Telefonverträgen innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Empfohlen wird der Widerruf per Einschreiben. Betroffene oder Unsichere sollen sich umgehend an den Kundenservice der Stadtwerke Karlsruhe wenden.
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